Regierung und Rebellen wollen Frieden

18. Februar 2009, 11:39
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Verständigung über tiefgehende Friedensgespräche - Gefangenenaustausch und Schutz von Zivilisten vereinbart

Doha - Die sudanesische Regierung und die größte Rebellengruppe aus der Krisenregion Darfur haben sich nach einwöchigen Friedensgespräche auf eine Vereinbarung verständigt, die am Dienstag in Doha (Katar) unterzeichnet wurde. Die ersten direkten Gespräche der Rebellenbewegung für Gerechtigkeit und Gleichheit (JEM) mit Vertretern der sudanesischen Regierung seit eineinhalb Jahren galten als Vorbereitung einer Friedenskonferenz für die sudanesische Krisenregion Darfur.

Beide Seiten vereinbarten darüber hinaus einen Gefangenenaustausch und verpflichten sich zum Schutz von Zivilisten und und zur Rückführung der etwa 2,7 Millionen Dafur-Flüchtlinge in ihre Dörfer. Außerdem, so die Zeitung "Sudan Tribune", wolle man die Behinderung ausländischer Helfer beenden. Andere Rebellengruppen hatten die Gespräche hingegen boykottiert. (red)

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