Lopatka hofft auf rasches Ergebnis durch EU

10. Februar 2009, 10:10
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Finanzstaatssekretär: Kommission sollte Dringlichkeit sehen

Wien  - Finanzstaatssekretär Reinhold Lopatka (ÖVP) hofft auf ein rasches Ergebnis in der EU über den Deal zwischen AUA und der deutschen Lufthansa. Vor der Sitzung der EU-Finanzminister in Brüssel Dienstag früh sagte Lopatka, "hier gibt es einen Fristenlauf. Die Kommission hat einfach den anderen die Möglichkeit zu geben, ihre Stellungnahmen abzugeben. Und ich gehe davon aus, dass hier die Kommission auch die Dringlichkeit sieht, möglichst bald zu einem Ergebnis zu kommen".

Der 200-Millionen-Euro-Notkredit des Bundes an die Austrian Airlines (AUA) hat den Sanktus der EU bereits, über den notifizierten staatlichen Schuldennachlass von 500 Mio. Euro zur Übernahme der AUA an die Lufthansa will Brüssel in den nächsten Wochen entscheiden. An der Anmeldung der Übernahme der angeschlagenen heimischen Airline durch die Lufthansa (Fusionskontrolle) basteln die Experten noch immer.

In Brüssel verhandeln am Dienstag auf Beamtenebene Vertreter von ÖIAG und AUA über den Verkauf an die Lufthansa. Davor habe es bereits eine Reihe von Gesprächsrunden vor allem zwischen Juristen der AUA und der Lufthansa mit den Experten der EU-Wettbewerbsbehörde gegeben. Es gehe darum, die sogenannte offizielle "Eröffnungsentscheidung" der Kommission vorzubereiten. (APA)

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