SP-Voves fordert befristete Anhebung des Arbeitslosengeldes

10. Februar 2009, 07:58
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Von 50 auf 70 Prozent des Letztbezugs - VP-Schützenhöfer verlangt von Regierung "Nägel mit Köpfen"

Graz - Der steirische Landeshauptmann Franz Voves will eine Anhebung des Arbeitslosengeldes, das - befristet auf die aktuelle Krise - 70 statt bisher 50 bis 55 Prozent des Letzteinkommens als Nettoersatzrate garantieren soll. Voves will diesen Vorschlag am Mittwoch dem Bundesparteipräsidium unterbreiten.

Im Fall der Standortschließung des Otto-Versands müssten die mehrheitlich betroffenen Frauen nach heutiger Ersatzrate mit 600 bis 800 Euro pro Monat das Auslangen finden. Voves begründete, dass sich statistisch die Armutsgefährdung durch Arbeitslosigkeit um das Dreifache erhöhe und dass man jetzt, nachdem man Maßnahmen für die Wirtschaft getroffen habe, auch an die Arbeitnehmer denken müsse.

Sein Regierungs-Vize ÖVP-Landeschef Hermann Schützenhöfer unterstützt das Anliegen, wollte sich aber am Montag nicht festlegen. (APA)

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