Würmer beim Bundesheer "kein Problem"

9. Februar 2009, 15:17

Windows-Rechner der heimischen Militärs haben keinen Zugang zum Internet

Seit Wochen sorgt der Windows-Wurm „Conficker" für Schlagzeilen. In Österreich war der Schädling vor allem dadurch in Erscheinung getreten, dass er die Computer der Kärntner Landesregierung und kurz darauf jene der Landesspitäler befallen hatte und mühsam einzeln entfernt werden musste.Auch der britischen Armee und der französische Luftwaffe bereitete Conficker Probleme.

Kein Zugang zum Internet


Laut Oberst Michael Bauer bereiten Computerwürmer dem österreichischen Bundesheer " keine Probleme", da man über ein „sehr umfassendes Sicherheitskonzept" verfüge.  So haben die Windows-Rechner der heimischen Militärs u.a. keinen Zugang zum Internet und es ist nicht möglich Memorysticks zu nutzen. Für seine Kommunikation nutzt das Bundesheer ein eigenes, verschlüsseltes Netz, das ähnlich „wie ein Intranet funktioniert", so Oberst Bauer. (sum)

 

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Adyingwish
00
23.3.2009, 13:42
Jawohl!

Beim Bundesheer werden nach wie vor Briefe mit Zitronensaft (Zur Geheimhaltung) geschrieben und mit Wachs versiegelt.

schnauze endgültig voll
 
00
14.2.2009, 21:07
keine panik, kein problem

würmer in der standardausrüstung der bundesheer verpflegung ablaufdatum 1949
was fressen die im dschungelcamp nicht alles ???

Heavyweather
00
14.2.2009, 16:52

Im "Intranetähnlichen" Intranet gibt es dann ein interenes Netzwerk dass so etwa wie das Bundeseerinterne Internet darstellt....

Dijonnais
00
14.2.2009, 08:16
Unser Bundesheer

Das durchschnittliche Fahrzeug hat 20 Jahre am Buckel, der durchschnittliche Computer 10, der durchschnittliche Vizeleutnant steht kurz vor der Pensionierung. Bin für Umbenennung auf Museumsheer.

daemeth
00
20.3.2009, 09:33
nana

also im it bereich ist das bh nicht wirklich rückschrittlich und es wird seit jahren intensiv in die schulung der verantwortlichen mitarbeiter investiert.

das die fahrzeuge teilweise schrott sind wissen wir aber alle *G*

Mathias
 
01
14.2.2009, 16:20
Museumsheer

Ist ein Vorteil für Österreich - unser Heer ist "imun" gegen EMP-Strahlung ;-)

werwolfi
11
10.2.2009, 12:02

"So haben die Windows-Rechner der heimischen Militärs u.a. keinen Zugang zum Internet und es ist nicht möglich Memorysticks zu nutzen."

jetzt frag ich mich noch ernsthaft, was sie mit diesen windowsrechnern eigentlich anstellen.

wenn es sich um reine officerechner handeln sollte, spricht erst recht nix gegen ein sichereres os mit z.b. open office o.ä.
um die ms-fileformatkompatibilität kann es (mal ganz abgesehen von den guten fähigkeiten von open office diesbezüglich) wohl kaum gehen, wenn ein aufspielen von files gar nicht möglich ist...

und für alle nicht-(ms)-office-rechner gilt das argument für windows schon gar nicht....

Markus Odin
 
00
14.2.2009, 21:08
Wahrscheinlich...

Werden Opensourcler die "Entscheider" weniger schmieren können als M$.

werwolfi
00
14.2.2009, 23:30

"weniger" ist gut ;o)

ein open-source-entwickler käme auf die idee gar nicht, da er seine arbeitskraft und sein wissen oft ohne bezahlung in den dienst der sache stellt. warum sollte er dann jemanden schmieren, damit der sein produkt gratis benutzt?

"schmieren" könnte höchstens ein kommerziell orientierter distributor (etwa suse oder redhat), ich möchte auch nicht ausschließen, dass das passiert oder passieren kann, aber im verhältnis zum MS-lobbying ist das trotzdem der sprichwörtliche lercherlschas ;o)

Markus Odin
 
00
14.2.2009, 23:57
Eh...

Aber du hast eh schon einen guten Grund gefunden, warum dort M$ eingesetzt wird (so es wirklich dort eingesetzt wird).

Dormouse
00
10.2.2009, 09:17

Laut Oberst Michael Bauer bereiten Computerwürmer dem österreichischen Bundesheer " keine Probleme", da man über ein „sehr umfassendes Sicherheitskonzept" verfüge.

entweder es ist kein probelm da wir nicht über die entsprechende elektronik verfügen oder die österreichischen bundesheerler sind wahre pros :D

Leonardo Basil
00
10.2.2009, 10:39

glaub mir... die österr. BH-ITler sind wesentlich mehr pro als man es denkt.
Die suchen sich die größten nerds und paraniodsten freaks aus den unis, bzw. schulen und lassen nur echte linux geeks an die wichtigen Rechner. Auch der österr. Nachrichtendienst soll zu den besten der Welt zählen. Genau deshalb hört man auch nie davon.

Heavyweather
00
13.2.2009, 22:05

ROFL LOL.

das Betriebssystem ist so was von wurscht.
Wir haben beim Heer so ziemlich alles laufen...auch noch ein paar 386er und ein paar 486er auf denen wir Doom spielen...

Wir machen auch LAN Parties und spielen CS. Es gibt sogar einen eigenen HN-Dienst Clan.
So toll wie die Cobra sind wir nicht aber immerhin besser als der BND oder die Franzmänner.

Das mit den Massenspeichergeräten ist auch Schwachsinn. Wenn wir uns nicht mit Computern auskennen würden was sollten wir dann damit anfangen :)
Wir stecken die USB Maus aus und die HD an...
Aber der Bauer glaubts...der ist halt Oberst und kein ITler ;) Je mehr Kekse desto DAU.

Mathias
 
00
14.2.2009, 16:22
Spaßvogel

Wo GWDler wie Du hinkommen, wird sicher ein sicherheitsrelevantes System sein. Also erfreue Dich an Deinem "Sieg" über die IT'ler ;-)

Heavyweather
01
14.2.2009, 16:47

nenene nix gwdler...
Einer von den pickeligen Vertragsbediensteten von der Uni ;)

Wer glaubt dass die IT Infrstruktur beim Heer oder Geheimdienst wirklich soooo viel besser ist als in jeder X-beliebigen privaten Firma ist leider auf dem Holzweg. Auch die Besatzung ist wenn man ehrlich ist maximal Durchschnitt :(
USB Mausi ist natürlich Blödsinn...aber sehr viel komplizierter ist es auch nicht. Alles mit auch nur einem Netzwerkanschluss kann man vergessen...

Waffensysteme und andere Dinge sind natürlich wirkich komplett gesicherte Kasteln...ohne Anschluss an irgendein Netzwerk. Aber Kommunikationsstruktur ist halt dazu da worauf der Name schon hindeutet.

Dust von Dust
00
11.2.2009, 14:39

ich will hoffen was du sagst...

ich halte windows in einem sicherheitskritischen bereich für grob fahrlässig!

abgesehen davon werden sie sich hoffentlich nicht auf linux beschränken...

little monster
 
00
13.2.2009, 15:29

Es besteht tatsächlich mehr Anlass zur Hoffnung, als zur Sorge. Die Heeresnachrichten- und Abwehrdienste sind aus Tradition so geheim, dass sie nicht mal sich selbst kennen, im Normalfall. Und die meisten vereidigten Geheimnisträger wären alleine nicht in der Lage, herauszufinden, welche der ihnen bekannten Geheimsachen stimmen, was davon stimmt, und wie es mit anderen Geheimsachen zu verknüpfen ist. Ein freilaufender PC mit zusammenhängenden qualifizierten Informationen über große Bereiche der sicherheitsrelevanten Infrastruktur ist vor diesem Hintergrund schwer vorstellbar.

Die waren schon in der Monarchie so "gut": Niemand sollte genug wissen, um wirklich attraktiv für Einkauf oder Erpressung zu sein.

Dust von Dust
00
13.2.2009, 15:55

das bundesheer besteht eben nicht nur aus den beiden diensten und es geht auch nicht nur um einen einzelnen rechner...

abgesehen davon, wer war der chef von welchem britischem geheimdienst und über jahre topspion des gegners...?

Peter Williams
02
10.2.2009, 08:56
Wir brauchen kein Internet

unser Heer hat Funkgeräte und das STG 77, alles andere ist überflüssig :)

Walter Mautner
 
00
10.2.2009, 07:13
... kein Zugang zum Internet ist gut

weil kein Zugang zu Windows-Updates.
Und keine Updates der Virenscanner-Signaturen, so überhaupt vorhanden.
Wichtiger ist:
- die Benutzer nicht als Mitglieder der Administratorengruppe anlegen lassen
- alle autoruns deaktivieren (Registrykeys, siehe winfaq.de)
- sicherheitshalber auf allen Laufwerken im Hauptordner Verzeichnisse mit Namen autorun.inf anlegen, auch auf USB-Sticks, und diese natürlich mit den entsprechenden Attributen und möglichst keinen Berechtigungen :)

Graph Bobby
01
10.2.2009, 10:06
Das ist alles irrelevant...

...wenn man gleich anständige Computer verwendet anstatt wie Otto-Normalzocker ein PC-Netzwerkerl zu basteln.

Wenn man Sicherheit will, dann überlegt man nicht, wie man die paar Millionen Sicherheitslücken eines PCs mit allen Händen und Füßen notdürftig zuhält, sondern man verwendet gleich entsprechend sicher entwickelte Systeme.

Für die Verwaltung kann man AS/400 verwenden, praktisch völlig immun gegen Viren und Würmer.

Für technische Systeme kann man als Basis ein "leeres" UNIX verwenden, worauf entsprechend sicher entwickelte Software (z.b. für Flugroutenplanung) installiert und ausgeführt wird.

Derartige speziell angepasste Systeme sind von Haus aus hochgradig unangreifbar.

Heavyweather
00
14.2.2009, 16:50

...sprach der Trojanische König...

JohannesP
01
10.2.2009, 09:20
ist auch nicht notwendig

Ein Windowsrechner im Intranet muss ja auch nicht zugang zum Internet haben, um sich ein Sicherheits / Viresignatur-update zu holen.
Man braucht halt einen internen Updateserver, der sich die Updates aus dem Internet holt.

petzi der lebensmensch
11
10.2.2009, 04:16
Würmer beim Bundesheer "kein Problem"

na eh kloa! haben die ueberhaupt schon computer?

Mathias
 
00
14.2.2009, 16:25
Computer

Die haben schon seit mindestens 1995 Computer im Einsatz, wo die wenigsten der heutigen "Klugscheisser" überhaupt wussten, was ein C64, ein Atari ST oder IBM PC 286 ist ;-)

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