Claude Chabrol erhält Berlinale-Kamera

9. Februar 2009, 14:24
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Französischer Altmeister urgiert Förderung junger Filmemacher

Berlin - Der Regisseur und Altmeister des französischen Kinos, Claude Chabrol (78), ist am Sonntagabend von den Internationalen Filmfestspielen in Berlin mit einer Berlinale-Kamera geehrt worden. Nach der Verleihung wurde sein neuer Film "Bellamy" mit Gérard Depardieu gezeigt. Chabrol hatte 1959 für "Schrei, wenn du kannst" (Les cousins) den Goldenen Bären der Berlinale gewonnen. Er sagte diesmal, gut gelaunt wie immer, er brauche keinen Goldbären mehr, jetzt sollten jungen Filmemacher gefördert werden.

Chabrol, von Kritikern auch als "zynischer Moralist" bezeichnet, hat in seiner 50-jährigen Karriere über 60 Filme gedreht, darunter "Das Biest muss sterben", "Stille Tage in Clichy" und "Die Phantome des Hutmachers". Mit der Berlinale Kamera zeichnen die Filmfestspiele Film-Persönlichkeiten oder Institutionen aus, denen sie sich besonders verbunden fühlen. (APA/dpa)

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