"Copa Cagrana" vor Neugestaltung

9. Februar 2009, 13:23
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Künftig ist ein Ganzjahresbetrieb vorgesehen

Wien - Die Lokalmeile "Copa Cagrana" zu Füßen der Wiener Donau-City soll gänzlich neu gestaltet werden - wenn die Banken in Zeiten der Finanzkrise mitspielen. Zwar seien die notwendigen Planungen für die Bewilligung des Vorhaben weitgehend vorhanden, allerdings müsse zuerst die Finanzierung stehen: "Und die Banken sind angesichts der Finanzkrise entsprechend verhalten", so Peter Schneider, der mit seiner Eventagentur "Gastro und Mehr" den Großteil der Copa-Cagrana-Wirte vertritt.

Allerdings sei das Echo der möglichen Geldgeber grundsätzlich positiv. "Wir arbeiten daran", betont Schneider, der allerdings keinen Zeithorizont für den Beginn der Arbeiten nennen möchte. Ursprünglich hatte man Ende 2009 angestrebt, um im Winterhalbjahr, wenn die Copa Cagrana geschlossen ist, das Projekt abschließen zu können.

Zeitplan wackelt

Dieser Zeitplan sei mittlerweile äußerst unwahrscheinlich, wenn auch noch nicht ausgeschlossen, so Schneider. Einen Umbau in kleinen Schritten, um Kosten zu sparen, werde es jedenfalls nicht geben: "Wenn, dann müsste das in einem Aufwasch gehen." Und man wolle keine Saison verlieren, weshalb die neue Copa Cagrana frühestens Ende 2010 Wirklichkeit werden, sollte sich der ursprüngliche Termin verzögern.

Die wesentliche Intention sei dabei, vom reinen Sommer- auf einen ganzjährigen Betrieb umzustellen. "Dazu wird es einen Quantensprung bei den baulichen Gegebenheiten geben", umriss Schneider sein Konzept. So sollen die neuen Bauten im Niedrigenergie- oder sogar Passiv-Standard gebaut werden. Auch werden die jetzt externen Sanitärbereiche in die Lokale verlagert. "Es gäbe definitiv ein völlig neues Erscheinungsbild", so der Eventmanager.

Mit einer modularen Bauweise möchte man flexibel auf die Ansprüche neuer Pächter eingehen, von denen sich Schneider einige nach dem millionenschweren Umbau erwartet. Das Stammpublikum soll bei allen Umwälzungen jedoch nicht vergrault werden: "Wir sind sehr glücklich über unsere bisherigen Gäste." Bereits jetzt seien viele aus dem Umkreis der Copa Cagrana, auch der Donau-City. Man wolle lediglich deren Ansprüche besser befriedigen. (APA)

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