Zwei Drittel planen Ausgabenkürzungen

9. Februar 2009, 12:32
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Trotz Finanzkrise denken die meisten Österreicher nicht daran, ihre Sparguthaben von Banken abzuziehen

Wien - Trotz Finanzkrise denken 91 Prozent der Österreicher nicht daran, ihre Sparguthaben von Banken abzuziehen und zu Hause in den Sparstrumpf zu stecken. Allerdings wollen 64 Prozent in nächster Zeit weniger ausgeben. Dies geht aus einer Blitzumfrage der Finanzmarktforschung von GfK Austria hervor. 79 Prozent geben an, dass sie in Bezug auf ihr persönliches Spar- und Anlageverhalten gar nicht auf die Ereignisse reagieren würden und einmal abwarten.

Der Run auf die Banken bleibe aus, auch wenn die Bevölkerung davon ausgehe, dass die Spitze der Krise noch nicht erreicht ist und österreichische Banken ebenso betroffen seien, kommentierte die Finanzmarktforschungs-Leiterin Ursula Swoboda die Umfrageresultate. Trotz unterschiedlichster Schlagzeilen vertraue man den Banken. Es würden aber Herr und Frau Österreicher strengere Kontrollen begrüßen. GfK hat Ende Jänner/Anfang Februar 500 Österreicher befragt.(APA)

 

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