Sorgenia investiert auf Sardinien

9. Februar 2009, 12:07
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Die italienische Verbund-Beteiligung Sorgenia will jetzt verstärkt auf Sonnenenergie setzen

Wien - Die in Mailand beheimatete Stromgesellschaft, an der der Verbund mit 41-Prozent beteiligt ist, plant in Italien den Bau eines Werks, in dem Solaranlagen hergestellt werden. Das Werk wird in Villacidro auf Sardinien errichtet.

Außerdem sind massive Investitionen in Windenergie geplant. Drei Windparks mit einer Kapazität von insgesamt 70 Megawatt werden in Italien gebaut. Der Mailänder Energiekonzern investiert auch im Ausland. Über die französische Tochtergesellschaft Societe francaise d'eoliennes, produziert Sorgenia in Windparks 100 Megawatt Energie. Geplant sind hinzu Anlagen für die Produktion weiterer 71 Megawatt. Sorgenia hat kürzlich auch eine neue Tochter, Sorgenia Bioenergy, gegründet, die mit einer Anlage in der Toskana im Bereich Biomassen eingestiegen ist.

In Italien boomt das Geschäft mit der Sonnenenergie. 1.848 Fotovoltaik-Anlagen sind in den nord-östlichen Regionen Trentino-Südtirol, Friaul und Veneto aktiv, die eine Kapazität von 18.500 Kw haben. Allein in Trentino-Südtirol sind es 490. Der Fotovoltaik-Markt wächst in Italien um 500 Prozent pro Jahr. Eine Führungsrolle spielt die Stadt Bozen. In keiner anderen italienischen Stadt sind Sonnenmodule so verbreitet. 51 Solaranlagen sind pro 1.000 Einwohner aktiv, die eine Produktion von 210 Kw garantieren. (APA)

 

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