Paris hilft Renault und Peugeot

9. Februar 2009, 11:27
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Französische Regierung wil die beiden Autokonzerne mit sechs Milliarden Euro gegen die Absatzkrise wappnen

Die Regierung in Paris will die beiden großen französischen Autokonzerne Renault und PSA Peugeot Citroen nach Medienberichten mit sechs Milliarden Euro gegen die Absatzkrise wappnen. Nach wochenlangen Verhandlungen über die Gegenleistungen wollte Staatspräsident Nicolas Sarkozy am Montagnachmittag die Finanzspritze offiziell bekanntgeben, kündigte der Élysée-Palast an.

Verzicht auf Jobabbau und Boni

Die Finanzhilfe sei an mehrere Bedingungen geknüpft, meldete "Le Figaro": Die beiden Großkonzerne dürften im Gegenzug keine Jobs abbauen oder Fabriken schließen, zudem soll es für die Aktionäre nur mäßige Dividenden geben. Weiters müssten die Manager der öffentlich geförderten Unternehmen, wie bereits bei den Banken, auf ihre Boni verzichten.

Bei der Hilfe handelt es sich den Berichten zufolge zunächst um Kredite mit günstigen Zinsen, zwischen 6 und 7 Prozent anstelle der üblichen 11 bis 12 Prozent. Damit soll die Zahlungsunfähigkeit der gebeutelten Konzerne abgewendet werden.

Im Dezember hatte Paris bereits eine Milliarde Euro zu ermäßigten Zinsen für die Finanzsparten der beiden Autobauer bereitgestellt. Zudem wurde eine Prämie von 1.000 Euro eingeführt, wenn Neuwagenkäufer ihr altes Fahrzeug verschrotten und ein relativ umweltfreundliches Auto kaufen.  (red/APA/AP)

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