Mehr als 200 Tote befürchtet

10. Februar 2009, 09:42
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Victoria gehört zu den am schlimmsten betroffenen Regionen

Bei den verheerenden Buschbränden im Süden Australiens könnte die Zahl der Toten auf mehr als 200 steigen. Das teilte der Premierminister des Bundesstaates Victoria, John Brumby, nach Angaben des Senders ABC mit. Victoria gehört zu den am schlimmsten betroffenen Regionen. Offiziell wurden bisher 173 Tote bestätigt. Viele von ihnen seien noch nicht identifiziert.

Ebenso wie in Victoria kämpfen die Feuerwehren auch in den Bundesstaaten New South Wales und South Australia weiter gegen die Flammen. Unterdessen fahndet die Polizei nach Brandstiftern. Eine aus 100 Beamten bestehende Sonderkommission soll die Ursachen der Brände klären. Aus den Ergebnissen sollten Lehren gezogen werden, damit sich ein solches Desaster nicht wiederholen kann, sagte Brumby.

In den Katastrophengebieten sind auch schwere Räumfahrzeuge der Armee unterwegs. Viele Menschen wurden auf der Flucht vor den Flammen in ihren Autos eingeschlossen und verbrannten. Die Feuerwehren riefen die Bewohner gefährdeter Gebiete auf, sich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. (APA/dpa)

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    Zerstörte Häuser in Marysville, nördlich von Melbourne.

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    Abgebrannt sind bisher 3.300 Quadratkilometer.

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