Geständnis nach Messerstecherei mit einem Toten

9. Februar 2009, 11:17
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Im Clubheim des Motorradclubs "Outsider" war es zu einer Massenschlägerei zwischen etwa 15 Bikern und fünf Skinheads gekommen

Bregenz - Der 26-jährige Biker, der Sonntag früh in Lauterach (Bezirk Bregenz) im Zuge einer Massenschlägerei einen 20-jährigen Skinhead mit einem Messer tödlich verletzt haben soll, hat ein "vages Geständnis" abgelegt. Das gab Hardy Tschofen, operativer Leiter der Kriminalpolizei in Vorarlberg, am Montag auf APA-Anfrage bekannt. Die Ermittlungen liefen am Montag weiter auf Hochtouren.

Der 26-Jährige aus Fußach (Bezirk Bregenz) gestehe ein, zugestochen zu haben, sagte Tschofen. Man werde im Tages-Verlauf die Einvernahmen fortführen. Zum einen betreffe dies Personen, die man am Sonntag aus gesundheitlichen Gründen nicht habe befragen können. "Und zum anderen werden wir einige nochmals einvernehmen, weil wir den Eindruck haben, dass es Zeugen gibt, die mehr gesehen haben müssen als sie bei der ersten Befragung angegeben haben", so der Kriminalist.

Weitere Aufschlüsse über den Tathergang soll eine Obduktion bringen, die für Dienstag angesetzt wurde. Die Obduktion kann laut Tschofen bei der Klärung der Frage hilfreich sein, wegen welches Deliktes Anklage erhoben wird. Auch eine Rekonstruktion der Tat ist geplant.

Sonntag früh gegen 3.20 Uhr war es im Clubheim des Motorradclubs "Outsider" in Lauterach zu einer Massenschlägerei zwischen etwa 15 Bikern und fünf Skinheads gekommen, die im Clubheim noch etwas trinken und den Geburtstag des 20-Jährigen feiern wollten. Dabei eskalierte eine zunächst verbale Auseinandersetzung, der 26-Jährige soll ein Küchenmesser ergriffen und auf den Skinhead eingestochen haben. Drei weitere Kontrahenten erlitten schwere Verletzungen und mussten notoperiert werden. Sie befanden sich am Montag außer Lebensgefahr. (APA)

 

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