Zweiter US-Diplomat ausgewiesen

19. Februar 2009, 07:37

Streit über Programm zur Bekämpfung des Drogenhandels

Quito - Ecuador hat am Mittwoch den zweiten US-Diplomaten binnen eines Monats ausgewiesen. Der Mann habe sich in "interne Angelegenheiten" des Landes eingemischt, sagte Ecuadors Außenminister Fander Falconi vor Journalisten in der Hauptstadt Quito. Er habe 48 Stunden Zeit, das Land zu verlassen.

Ein Sprecher des US-Außenministeriums sagte in Washington, sein Land bedauere die "ungerechtfertigte" Ausweisung des Diplomaten. "Wir weisen jegliche Unterstellung zurück, wonach sich das Botschaftspersonal nicht korrekt verhält." Die USA würden "angemessen" auf die Ausweisungen reagieren und wollten weiter mit Ecuador an der Bekämpfung des Drogenhandels arbeiten.

Correa: Wir lassen uns nicht wie eine Kolonie behandeln

Im Streit über ein von den USA finanziertes Programm zur Bekämpfung des Drogenhandels hatte Ecuadors Präsident Rafael Correa am 7. Februar den ersten US-Diplomaten ausgewiesen. Ihm wurde vorgeworfen, der ecuadorianischen Polizei den Kommandanten einer Anti-Drogen-Einheit vorschreiben zu wollen. Im Gegenzug habe er 340.000 Dollar (knapp 270.000 Euro) an US-Hilfen versprochen.

"Wir lassen uns von niemandem unter Druck setzen, als ob wir hier eine Kolonie wären", betonte der Staatschef. Der US-Vertreter musste das Andenland ebenfalls binnen 48 Stunden verlassen.  (APA/Reuters)

 

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Posting 1 bis 25 von 47
1 2
DERdummSCHWÄTZER
 
01
"Hasta la victoria siempre"

Horst Holger
141
25.2.2009, 23:32
das Hündchen Correa lernt das Bellen

nachdem der große Nachbarhund Hugo vorgebellt hat- denn was das Vorbild kann, können ein Correa und Evo schon lange!

Raptor Jesus
07
11.3.2009, 19:12
Ecuador grenzt nicht an Venezuela

Dein Hass wird an dieser Tatsache auch nix ändern

Kratzmich
08
22.2.2009, 00:04
Der sogenannte Diplomat Mark Sullivan

war der Chef der CIA in Ecuador.
http://www.aporrea.org/actualida... 29443.html

Hirtenspieler
07
20.2.2009, 11:35
Endlich werden die CIA Agenten hinausgeworfen.

Ist wichtig, sonst gibt es wieder einen "spontanen" Putsch durch rechts.

Blader Hund
233
19.2.2009, 09:10
Verstehe nicht...

wieso in diesem Forum immer noch den "Linken" wie Chavez & Co applaudiert war, die alles andere als links sind..

Bin politisch eher links, beruflich sehr viel in Lateinamerika und kann nur bestätigen dass diese Regierungen ausser Populismus und Anti-Amerikanismus KEIN Konzept haben und irrsinnig viel Sch... bauen...
So sehr man auch Gringo-Bashing betreiben kann, diese Leute schaden wirklich einem ganzen Kontinent.. das täglich Leben der Leute verbessert sich NULL, die Leute die positiv posten sollten sich mal wirklich ein bisschen auseinandersetzen mit der ganzen Materie...

blubblub
09
25.2.2009, 15:21
@blader hund

Woher nehmen wir uns eigentlich das Recht das wir anderen Ländern unsere Sitten aufdringen wollen?

Ich bin auch öfters in SA unterwegs. Dass sie kein Konzept haben kann man nicht bestreiten.
Die Menschen dort leben in einem System das wir als Chaos bezeichnen würden. Die Armut entsetzt uns.

Obwohl die Menschen in SA viel weniger haben an Materialistischen Sachen, können wir trotzdem einiges von Ihnen lernen. Sie haben nämlich etwas essentieles das wir für unser System schon längst aufgegeben haben. Lebensfreude.

Bei uns hat jeder Dritte Depressionen. Das kennen die da unten nicht mal.

Deshalb würd ich sagen es wäre besser wenn wir damit aufhören uns das Recht zu nehmen den letzten gesunden Kontinenten auch noch zu vernichten

Horst Holger
51
25.2.2009, 23:49
interessante Einstellung und Logik

weil die Leute in SA lebensfroh sind, muss es ihnen gleich gut gehen? Die Armut ist erschreckend nicht nur für uns, die Leute im Land trifft es am stärksten. Die Lebensfreude, wenn Sie denn mal in letzter Zeit in Venezuela, Ecuador oder Bolivien waren, müssten Sie auch erkenne, daß diese inzwischen einer großen Gleichgültigkeit und Depression gewichen ist, wenn sie jeden Tag schauen müssen, wie sie über die Runden kommen. Die meisten hier waren noch nie in SA und erlauben sich als "belesene" Zuschauer ein Urteil über die Zustände zu erlauben, was richtigerweise vom Vorposter angeprangert wird. Hier geht es nicht um schlechtmachen, hier geht es um aufmerksam machen!!

groebben
01
27.2.2009, 11:24

Ich akzeptiere Ihre Meinungen ueber Venezuela (auch wenn ich diese nicht teile). Sie haben dort anscheinend Familie und Freunde und von daher mit Sicherheit auch mehr Background als viele andere Poster hier im Forum. Jedoch muss ich Ihnen eine Sache sagen: Sie diskreditieren hier Personen wegen Ihrer Meinung zu SA weil diese noch die da waren, im gleichen Posting setzten Sie allerings Zustaende in Bolivien und Ecuador voraus, von denen sie selber keine persoenliche Ahnung bzw Erfahrung haben. Damit diskreditieren Sie sich strenggenommen selber. Sollten sie mal drueber nachdenken!

Horst Holger
10
Danke Hr. greoben

ich werde mir Ihr Posting zu Herzen nehmen und nie mehr nach SA reisen und mich infomieren, damit ich hier wieder mitreden darf. Danke auch für Ihre Diskreditierung. Wir sind uns ja so ähnlich ;-)

groebben
05

Ich glaube, Sie haben mein Posting nicht richtig verstanden. Aber egal. Hatte sowieso nie vorgehabt, mit ihnen zu diskutieren, weil dies keinen Sinn hat und immer in (teile private) Beleidigungen endet...

groebben
012
19.2.2009, 10:27

Da muss ich Ihnen wiedersprechen. Auch ich bin oefters in Lateinamerika, sehe die ganze Sache allerdings anders. Zumindest in Bolivien hat sich einiges getan. Durch die Nationalisierung der Rohstoffe dort hat die Regierung nun viel mehr Geld, um Sozialprogramme zu finanzieren. Es stimmt, dass es den armen finanziell dort nicht viel besser geht, aber die Regierung hat schon einige positive Programme gestartet. Schauen Sie sich alleine die neue Antikorruptionsbehoerde in Bolivien an. Die hat letzte Woche den Chef der YPFB wegen Korruption festgenommen - obwohl er ein Enger Verbuendeter Morales war. Eine Taube macht zwar noch keinen Fruehling, aber die Ansaetze stimmen mich positiv.

napfiatgott
16
19.2.2009, 10:18
aha

und NULL heißt für sie bspw. eine neue Verfassung wie in Bolivien und Ecuador, die erstmals versucht, die Latifundien zu zerstückeln und den rechtmäßigen, meist indigenen Eigentümern, Grund und Boden zuzugestehen.
Das Wunder auf das Sie warten passiert nicht von heute auf morgen! Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Und lieber hoffe ich auf eine mögliche Verbesserung unter "populistischen Linken" als ich habe gar keine Hoffnung unter Massenmördern wie García oder Uribe. Also runter vom Gas mit so undifferenzierten Pauschalurteilen - denn nur weil Sie viel in LA sind, heisst das noch lange nicht, dass Sie den Stein der Weisen besitzen. Wer weiss in welchen kreisen Sie sich bewegen.

Mr_Murphy
302

Was habt (freiwillige) Wirtschaftshilfe mit Kolonialismus zu tun? Das ist völlig normal, dass daran Bedingungen geknüpft sind.
Correa ist peinlich, genau wie Chavez, und alle anderen populistischen Solzialisten in Südamerika.

napfiatgott
12
19.2.2009, 10:05
...sehr undifferenzierter Kommentar

da sollten Sie eine Erklärung dazu abgeben. Pauschalurteil "peinlich" halte ich etwas oberflächlich. Wie würden Sie denn Herrn Alan García dann nennen, dessen Politik dazu führt, dass bspw. der Sendero wieder mordet. Da frag ich mich, was durch die Emanzipation gegenüber einem weiterhin korrupten und gierigen Elitendiktat peinlich sein soll?

Blind Peoples Porn
312
schwimmen die felle davon

na, schwimmen den imperialisten schön langsam die felle davon in "ihrem" hinterhof?
na dann kanns nur mehr bergauf gehn mit latainamerika wenn sie sich von der VS von A endlich emanzipieren!

Kunibert K
131
Keine Kolonie - aber US-Dollar als Landeswährung?!

"Correa: Wir lassen uns nicht wie eine Kolonie behandeln "

Warum hat man dann in Ecuador noch immer den US-Dollar als Landeswährung, wenn man keine Kolonie sein wil? Und das als einzig nennenswertes Land in ganz LA!

Ist das KEIN Fall von freiwilliger Kolonialisierung, Sr. Presidente?

napfiatgott
03
19.2.2009, 10:07
Panama zahlt auch mit USD

auch wenn er dort Balboa genannt wird. Und soweit ich mich auskenne und auch Sie sich auskennen sollten, wenn Sie hier ihr Kommentar abgeben, gehört auch Panama zu Lateinamerika.

Kratzmich
110

Das kommt aber schon von der Vorgängerregierungen.

Es ist zu erwarten/hoffen, dass sich die Länder Südamerikas auf eine gemeinsame Währung einigen.
Warum sollte Ecuador zwischendurch noch eine lokal-Währung einführen.

Grundsätzlich war es damals ein Fehler, da man Währungsspekulationen ungebremst an den heimischen Markt durchlagen ließ.

Horst Holger
00
25.2.2009, 23:55
kratzmich, du glaubts doch wohl nicht im Ernst

daß irgendeiner der Nachbarländer eine Einheitswährung zusammen mit Venezuela möchte, angesichts deren Rekordinflation von über 30%, die alle mittragen müssten. Apropos Bolivar: Dank des Chavez "Wahlsieg" bekommt man jetzt BsF 5,75 für den US $ (offizieller Wechselkurs 2,15). Tolle Leistung, macht zumindest meine nächste Reise dahin billiger!

Kratzmich
03
26.2.2009, 01:34
Sicher,

wenn man auf öffentlichen Toiletten mit anderen Kleinkriminellen tauscht...

Horst Holger
00
nur d+mme Leute tun das nicht

sogar die PDVSA tut es! Stell Dich nicht so scheinheilig, wenn sogar der Chavez mit dem Straßenkurs in der Öffentlichkeit den Dollar umrechnet....

dabeatl
00
19.2.2009, 17:17
Einheitswährung?

Da wird es noch viele verschiedene Währungen geben, bevor es eine Einheitswährung gibt. Es würde mich doch interessieren, woher Sie Ihre Informationen beziehen. Dieses Thema ist so unrealistisch, dass es hier in Lateinamerika niemand diskutiert.

*space
00

Eine Währungsreform kostet Geld.

Austro-Spanier0
80
His Master's Voice

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