Stimmen: "Hatten sie im Sack"

7. Februar 2009, 18:20
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Oliver Setzinger: "Die Tore waren entscheidend, sonst nichts. Das blöde Tor im Powerplay war der Unterschied. Wir haben sie im Sack gehabt, sie waren nicht besser, nur die Glücklicheren. Das war nicht das erste Mal. Wir haben 60 Minuten unser Spiel durchgezogen, das erste Mal seit langem, dass wir das 60 Minuten geschafft haben."

Bernd Brückler: "Ich habe jetzt ein großes Leere-Gefühl, damit haben wir nicht gerechnet. Das war eine Chance, die man nur ein paar Mal im Leben hat, vielleicht nur einmal. Wir haben super gespielt, es war ein schnelles, gutes Spiel mit der Olympia-Teilnahme als Zuckerl. Wir können stolz sein, wie wir gekämpft haben. Aber das ist nur ein schwacher Trost, weil wir wieder vier Jahre auf die nächste Chance warten müssen. Wir haben uns heute im Powerplay schwergetan, da hatten wir heute nicht die zwingenden Chancen. Beim ersten Tor weiß ich nicht, was passiert ist. Ich hatte die kurze Ecke zugemacht. Beim zweiten Tor habe ich nichts gesehen. Beide Tore waren ein bisschen unglücklich."

Lars Bergström (Teamchef Österreich): "Ich bin jetzt ein bisschen leer. Wir sind enttäuscht, Olympia ist eine tolle Sache für jeden Sportler. Wir haben ein gutes Spiel gesehen, sehr taktisch, mit viel Einsatz. Wir waren spielerisch vielleicht ein bisschen besser, das zeigt auch die Torschuss-Statistik. Aber Deutschland war effektiver. Wir haben eine gute Partie gemacht, aber die letzte Effektivität und das letzte Glück hat gefehlt. Entscheidend war das Überzahlspiel, wir hatten mit dem eigenen Powerplay Probleme. Deutschland hat vor dem eigenen Tor sehr gut gespielt. Über Japan habe ich mir noch nicht viele Gedanken gemacht, jetzt ist nur große Enttäuschung."

Uwe Krupp (Teamchef Deutschland): "Es war wie erwartet ein sehr enges Spiel. Man hat gesehen, dass beide Mannschaften aufopferungsvoll gekämpft haben. Entscheidend waren die "special-teams", die haben sich als Stärke von uns erwiesen. Heute haben wir so hart gearbeitet, wie man nur arbeiten kann. Österreich hat uns bis an die Grenzen gezwungen, wie erwartet. Es war so eng, dass man auch Glück brauchte, das haben wir heute gehabt."

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