Van der Bellen sieht kein großes Problem

6. Februar 2009, 22:52
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Ex-Grünen-Chef hat inhaltlich "kaum ein Blatt Papier" von Voggenhuber getrennt

Wien - Ex-Grünen-Chef Alexander Van der Bellen kann in der EU-Kandidaten-Kür seiner Partei kein großes Problem sehen. Eine Wahl könne nur einer gewinnen und das sei eben die gut qualifizierte Ulrike Lunacek gewesen. Dass Voggenhuber nicht nachträglich einen anderen Listenplatz bekam, ist für Van der Bellen vertretbar: Man könne nicht "ohne weiteres" eine Entscheidung des obersten Organes der Grünen, des Bundeskongresses, rückgängig machen, meinte er am Freitag in der "ZiB 2".

In dem Fernseh-Interview ließ sich Van der Bellen - der als Bundessprecher so manche Attacke des EU-Abgeordneten hinnehmen musste - nicht darauf ein, seinen "Freund Voggenhuber", wie er ihn wörtlich nannte, zu kritisieren. Er räumte zwar ein, dass man in "einigen, aber ganz wenigen" Punkten unterschiedlicher Meinung gewesen sei - aber er beteuerte, dass "mich in wesentlichen inhaltlichen Fragen von Voggenhuber kaum ein Blatt Papier getrennt hat". (APA)

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