Tierschutz

Elefant "Susi" könnte an Einsamkeit sterben

6. Februar 2009, 17:04

Das Tier im Zoo von Barcelona ist laut Tierschützer so traurig, dass sein Leben ernsthaft gefährdet ist

Madrid - Sorge um "Susi": Tierschützer befürchten, dass der einzige Elefant im Zoo von Barcelona aus Einsamkeit stirbt. Seit dem Tod ihrer Gefährtin Alicia im Vorjahr sei die 36-jährige Elefantenkuh so traurig, dass "ihr Leben in ernster Gefahr" sei, erklärten Tierfreunde der Gruppe Libera. Sie forderten, dass Susi in einen Safaripark umziehen und den Rest ihres Lebens wenigstens in halber Freiheit verbringen dürfe.

Das Verhalten des Tieres wie z. B. das Fressen der eigenen Exkremente und das ständige Hin-und-Her-Schaukeln von Kopf und Rüssel deute auf Langeweile und Depression hin, so die Tierfreunde. Sie kritisierten, dass Susi alleine in einem 1.000 Quadratmeter großen, betonierten Gehege lebe, obwohl Elefanten in Gruppen und auf größerer Fläche gehalten werden sollten.

Vom Zoo war am Freitag keine Stellungnahme zu erhalten. Tierpfleger Lluis Colom sagte der Tageszeitung "La Vanguardia", Susi sei bei guter Gesundheit - räumte aber ein, dass die Lebensbedingungen des Tieres derzeit nicht die besten seien. Der Zoo plane, nächstes Jahr mehr Elefanten anzuschaffen und sie auf einem Gelände unterzubringen, das ihrem natürlichen Habitat besser entspreche.

Die Tierschützer befürchten jedoch, dass der depressive Dickhäuter das nicht mehr erlebt. "Susi hält nicht so lange durch", sagte Alejandra Garcia von Libera der Zeitung "El Pais". (APA/AP)

fuerTiere
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gegen Zoos

Die Zucht in Gefangenschaft sorgt für einen Überschuss an Tieren. Babys sind nämlich Kassenmagneten und ziehen massenweise Besucher an, die zusätzlich zum Eintrittsgeld auch noch Geld in den Geschenkeshops und Snackbars der Zoos ausgeben.

Zoos können vielleicht größere und feudalere Anlagen bauen, aber es sind und bleiben doch Gefängnisse. Viele "Verbesserungen" sind eher kosmetischer Art und dienen eher den Besuchern als den Tieren. Die meisten Tiere in Gefangenschaft leiden unter Frustration und Langeweile. Anstatt Millionen darauf zu verschwenden, Unmengen an Tieren einzusperren, sollten wir uns für die Erhaltung und Wiedereinrichtung dessen einsetzen, was wir Menschen den Tieren genommen haben: ihren ursprünglichen Lebensraum.

Freddie_Freeloader
80
uihhh

für den leichnam des elefanten wird man aber einen grossen sarg brauchen. und ein ziemlich tiefes grab ausheben müssen...

Freddie_Freeloader
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10.2.2009, 10:57
ich nehm mein posting zurück

möglicherweise handelt es sich um einen asiatischen elefanten. da wäre dann eine brandbestattung angebracht.

Wappen hea
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Fesch.

Ein Elefant fast tot, steck ma ein paar neue dazu, dann fallt's nicht so auf.

Gegenvorschlag frei nach "Was Du nicht willst, dass man Dir tut": stecken wir die Zooleitung auf unbestimmte Zeit in Isolationshaft auf wenigen Quadratmetern. Uppps, sowas gibt's schon, es heißt Guantanamo und ist illegal.

h 90
05

Zoos (mit wenigen Ausnahmen) sind sowieso Tierquaelerei und gehoeren geschlossen.

Ein nitupsaR
 
02

Darüber kann man lange diskutieren.

"Artgerechte" Haltung ist praktisch unmöglich, da sind wir wahrscheinlich einer Meinung. Am meisten tun mir persönlich die Vögel leid, die man - ihrer Fähigkeit des Fliegens beraubt - in Volieren sperrt.

Andrerseits gibts halt doch den Aspekt der Arterhaltung. Und viele Stadtkinder würden ohne Zoos vielleicht überhaupt nie ein reales Tier zu Gesicht bekommen (abgesehen von Hund, Katz und Meerschweinchen).

h 90
01

Ich muss mein eigenes Posting zuruecknehmen.....
Ich bin etwas aufgebracht von asiatischen Zoos, bzw. erst kuerzlich wieder auf den Fall wo ein "Underwater-World" die letzten einer Korallenart in einer Gegend (Suedthailand) ausgerissen haben um sie im Aquarium zu haben (wo sie dann schnell verschwunden sind (eingegangen??)).

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