Wien ist sich "bewusst, dass es Aufholbedarf gibt"

8. Februar 2009, 14:35
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Frauenministerin Heinisch-Hosek im "Kurier": Vereinbarkeit eine der Schlüsselaufgaben der Regierung

Heinisch-Hosek: Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen zentrales Anliegen der Bundesregierung "Sind uns bewusst, dass es Nachholbedarf gibt" Wien - Die Bundesregierung sei sich dessen bewusst, dass es beim Angebot an Kinderbetreuungsplätzen Nachholbedarf gebe, stellte Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek zu einem Bericht im heutigen "Kurier" fest. Heinisch-Hosek wies darauf hin, dass es "eine der Schlüsselaufgaben der Regierung" sei, mehr Angebote für die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu machen. Hier habe bereits die letzte Bundesregierung beim Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen wichtige Akzente gesetzt. So gebe es erstmals eine 15a-Vereinbarung zwischen Bund und Länder, wonach deutlich mehr Kinderbetreuungsplätze geschaffen werden sollen. "Bis 2010 können somit bis zu 6.000 Plätze pro Jahr vor allem für Unter-Dreijährige und Ganztagesplätze geschaffen werden, was für viele Familien eine enorme Erleichterung bringen wird." **** Ein weiterer ganz wesentlicher Beitrag, um die Betreuungssituation zu verbessern und die Familien finanziell zu entlasten, sei das verpflichtende Gratiskindergartenjahr für alle Fünfjährigen, betonte die Frauenministerin am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Alleine die Tatsache, dass die Bundesregierung das vereinbart hat, hat die Debatte um Gratiskindergärten in den Bundesländern in Gang gebracht - das ist erfreulich und geht in die richtige Richtung", so Heinisch-Hosek abschließend.

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