Großhandelspreise im Sinkflug

6. Februar 2009, 11:51
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Wien - Die Großhandelspreise sind im Jänner 2009 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,7 Prozent gesunken. Wie Statistik Austria am Freitag mitteilte, war das der stärkste Rückgang seit Februar 1987 (-4,9 Prozent). Die Veränderung im Dezember 2008 hatte noch bei -3,7 Prozent gelegen. Der Index der Großhandelspreise (GHPI 2005) für den Monat Jänner 2009 beträgt 106,6 (vorläufige Zahl) und ist damit gegenüber Dezember 2008 um 0,1 Prozent zurückgegangen.

Im Vergleich zum Jänner 2008 sind insbesondere die Großhandelspreise für "Altmaterial und Reststoffe" (-48,6 Prozent), "Kunstharze und Rohkunststoffe" (-38,4 Prozent), "Getreide, Saaten und Futtermittel" (-32,6 Prozent), "Häute, Felle und Leder" (-24,3 Prozent), "Sonstige Mineralölerzeugnisse" (-22,0 Prozent), "Motorenbenzin (inkl. Diesel)" (-19,2 Prozent) sowie "NE- Metalle" (-17,4 Prozent) gesunken. Deutliche Preissteigerungen verzeichnen "Düngemittel und agrochemische Erzeugnisse" (+56,2 Prozent), "Feste Brennstoffe" (+22,9 Prozent), "Sonstige technische Chemikalien" (+12,6 Prozent), "Bauelemente aus Metall und Installationsbedarf" (+9,6 Prozent) sowie "Sonstige Baustoffe" (+8,9 Prozent).

Im Vergleich zum Vormonat sanken die Großhandelspreise für "Kunstharze und Rohkunststoffe" (-26,0 Prozent), "Lebende Tiere" (-8,3 Prozent), "Eisen und Stahl" (-7,7 Prozent). Verteuerungen gab es vor allem bei "Musikinstrumenten und Noten" (+5,7 Prozent), "Chirurgischen und orthopädischen Instrumenten, Dental- und Laborbedarf" (+4,5 Prozent) sowie "Sonstigen Baustoffen" (+3,5 Prozent). (APA)

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