BMW kam 2008 mit blauem Auge davon

6. Februar 2009, 09:48
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Der Umsatz ist im vergangenen Jahr um fünf Prozent auf 53,2 Milliarden Euro gefallen, düster sah es hingegen im Jänner aus

München - BMW ist 2008 mit einem blauen Auge durch die Krise der Automobil-Hersteller gekommen. Der Umsatz sei vergangenes Jahr um fünf Prozent auf 53,2 Mrd. Euro gefallen, teilte der Münchner Konzern am Freitag mit. In der Auto-Sparte betrug das Minus wegen des Absatzrückgangs gut neun Prozent, besser lief es dagegen im Motorrad-Segment und bei den Finanzdienstleistungen. BMW betonte, trotz Rezession ein "deutlich positives Konzernergebnis" erzielt zu haben. Details sollen Mitte März veröffentlicht werdenEinbruch im Jänner

Der Münchener Autobauer BMW hat wegen der Absatzkrise im Jänner fast knapp ein Viertel weniger Autos verkauft. Die Zahl der im vergangenen Monat weltweit ausgelieferten Wagen der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce sei um 24,2 Prozent auf 70.400 Einheiten geschrumpft, teilte der Konzern am Freitag mit. Beim Ingolstädter Rivalen Audi hatte das Minus zu Jahresanfang sogar 28,6 Prozent betragen.

BMW-Vertriebschef Ian Robertson erklärte, die Marktsituation bleibe weiter "sehr herausfordernd". Die Kernmarke BMW verkaufte im Jänner 22,1 Prozent weniger von ihren Wagen, noch stärker war der Einbruch bei der Kleinwagenmarke Mini mit minus 34,5 Prozent. Von den Luxuswagen der Marke Rolls-Royce verkaufte der Konzern knapp zehn Prozent weniger. Ein Plus verzeichnete das gerade erneuerte Flaggschiff 7er. Von dem Oberklassemodell verkaufte BMW im Jänner mit knapp 2.500 Einheiten, 5,1 Prozent mehr als vor Jahresfrist. (APA)

 

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