Tribut an einen großen Toten

5. Februar 2009, 19:31
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Wie jedes Jahr war das U4 bei der Tribute-Night am Sterbetag Falcos gut besucht

Im Vorjahr, räumte U4-Urgestein Conny de Beauclair Mittwochnacht ein, sei im Szene-Tempel der New-Wave-Zeit am 4. Februar wirklich mehr los gewesen. Aber dass Falco nicht mehr zöge, könne man deshalb "auf keinen Fall sagen": Erstens sei "Energiewoche", zweitens Grippezeit, und drittens dürfe man das Remmidemmi um Falcos 50. Geburts- und zehnten Todestag von Hans Hölzel im Vorjahr nicht vergessen. Denn so wie jedes Jahr war das U4 bei der Tribute-Night am Sterbetag des Popstars gut besucht. Und wie stets kamen die Fans von überall: Falcos letzte Freundin, Caroline Perron, reiste extra aus Montreal an.

Mit ein Grund für die Nicht-überfüllung könnte auch die Unsicherheit vieler Wiener gewesen sein: Ob die Discothek überhaupt offen sein würde, hatte es wilde Spekulationen gegeben. Schließlich hatte in der Vorwoche ein Brand in der Abluftanlage zur Räumung (und Schließung) geführt. Gebrannt, erklärte de Beauclair, habe Dreck in einem Lüftungsrohr: "Weil ein Schutzgitter fehlte, hat ein Zigarettenstummel gereicht. Die Feuerwehr hat uns gezeigt, wie rasch das geht."

Das Rohr dürfte 30 Jahre nicht geputzt worden sein - gut möglich also, dass da auch echter "Falco-Lurch" mit im Spiel war (Thomas Rottenberg, DER STANDARD - Printausgabe, 6. Februar 2009)

 

 

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