Burger King machte weniger Gewinn

5. Februar 2009, 15:28
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Chicago - Die US-Schnellrestaurantkette Burger King hat im abgelaufenen Quartal weniger verdient und senkt seine Geschäftsprognose für 2009. Währungsschwankungen belasteten das Ergebnis, erklärte der Konkurrent von Marktführer McDonald's am Donnerstag. Der Nettogewinn in den vergangenen drei Monaten fiel auf 44 Mio. Dollar (34,3 Mio. Euro) nach 49 Mio. Dollar im Vergleichszeitraum. Dabei stieg der Gesamtumsatz um drei Prozent auf 634 Mio. Dollar. Bei beiden Kernzahlen blieb der Konzern unter den Erwartungen.

Für das laufende Jahr erwartet Burger King jetzt einen Gewinn von zehn Cent weniger zwischen 1,44 und 1,49 Dollar pro Aktie. In den vergangenen zwölf Monaten eröffnete das Unternehmen 125 Restaurants, was einer Aufstockung um 19 Prozent entspricht. Die Kette versucht mit inzwischen 11.500 Geschäften Schritt zu halten mit Wettbewerbern wie den Yum-Brands-Töchtern Pizza Hut oder Kentucky Fried Chicken.

In Restaurants, die seit mehr als einem Jahr bestehen, erzielte Burger King ein Umsatzplus von 2,9 Prozent. Offenbar zahlte sich die Preispolitik und das erweiterte Speisenangebot aus, das vor allem Kunden mit knappen Kassen erreichte. McDonald's hatte das Fast-Food-Geschäft bei der Vorlage seiner Zahlen in der vergangenen Woche als rezessions-resistent bezeichnet und trotz eines Gewinnrückgangs um 23 Prozent mit 985 Mio. Dollar einen überraschend hohen Quartalsüberschuss vorgelegt. (APA/Reuters)

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