Fischer warnt vor negativen Auswirkungen

5. Februar 2009, 14:01
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Bundespräsident über wachsende Verzweiflung der palästinensischen Bevölkerung besorgt

Wien - Bundespräsident Heinz Fischer ist besorgt über die langfristigen Folgen des Gaza-Krieges. Die große Zahl getöteter Zivilisten, darunter viele Frauen und Kinder, lasse befürchten, dass sogenannte "militärische Erfolge" Israels durch die zunehmende Verzweiflung und Verbitterung in der palästinensischen Bevölkerung mehr als kompensiert werden und sie Israel dem Ziel eines friedlichen Zusammenlebens mit den Palästinensern nicht näher bringen, warnte das österreichische Staatsoberhaupt am Mittwoch bei einer Zusammenkunft mit Rabbiner Arthur Schneier, dem Präsidenten der New Yorker "Appeal of Conscience Foundation", in Wien.

Verhandlungen

Der Bundespräsident drückte laut einer Aussendung der Präsidentschaftskanzlei seine Überzeugung aus, dass ein Frieden zwischen Israelis und Palästinensern nur durch Verhandlungen und nicht durch militärische Aktionen erreicht werden könne. Er unterstützte die Beschlüsse der Vereinten Nationen, die in jüngster Zeit zu diesem Thema gefasst wurden, und setzte auch Hoffnung in neue Ideen und Lösungsansätze vonseiten der neuen amerikanischen Regierung. (APA)

 

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