Ich habe es einfach getan

5. Februar 2009, 17:01
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Fatalismus. Dickschädel. Einsicht. Das sind die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, um auf Diskussionen im Forum von derStandard.at zu reagieren

Ich hatte also drei Möglichkeiten. Erstens: Fatalismus - ich schubladisiere Diskussionen wie jene über die vorwöchige Kolumne auf derStandard.at (in Kürze: Isofix-Basis - ja/nein; kinderhassende Wirte - haben recht/sind Koffer) als Surrogat der Tragödie des menschlichen Daseins, die mittels der weltöffentlichen Anonymität im Internet manifest wird. Oder so. Aber eh nicht.

Zweitens: Den Dickschädel senken, böse dreinschauen und mitten rein in die Streiterei. Was das bringt, sieht man - auf intellektuell weit höherem Niveau als hier in meiner kleinen Wurmi-Kolumne - in den öffentlich (in Blogs/Foren) ausgetragenen Wickeln zwischen heimischen Chefredakteuren oder Popmusikschreibern. Absolut. Nichts.

Daher habe ich mich für Möglichkeit drei entscheiden: Einsicht. Nicht, was wurmophobe Wirte oder zu kurze Rücksitzgurte betrifft. Über erstere verliere ich kein Wort mehr, über letztere schon. Laut ÖAMTC-Testern gibt es kein, wiederhole: null, geringeres Sicherheitsrisiko, wenn Babyschalen nur mit Gurten richtig befestigt werden. Dies muss stets gleich richtig zustande gebracht werden - das braucht Zeit, Sorgfalt. Dass Hersteller aus Kostengründen zu kurze Gurte in Autos der 40.000-Euro-plus-Klasse einbauen, bleibt also nur ärgerlich.

Aber zurück zur Einsicht: In der Diskussion wurde behauptet, dass der Einbau einer Isofix-Basis im 14-tägigen Rhythmus uns durchaus zumutbar und außerdem Teil meines Jobs wäre. Ersteres werden wir sehen, letzteres stimmt. Ich habe das Gestell also gekauft. (szem)

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