Nach Althaus-Unfall nun Medientraining für Krankenhaus Schwarzach

5. Februar 2009, 13:43
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Neuer PR-Krisenplan: Kommunikation soll verbessert werden

Der Skiunfall des thüringischen Ministerpräsidenten Dieter Althaus hat das Krankenhaus Schwarzach im Jänner in einen "medialen Ausnahmezustand" versetzt. Mit Medientrainings für die leitenden Mitarbeiter und einem neuen PR-Krisenplan will sich das Ordensspital im Salzburger Pongau nun
besser für derartige Fälle rüsten.

Althaus war Anfang Jänner auf der steirischen Riesneralm mit einer 41-jährigen Frau kollidiert. Die dreifache Mutter starb, der Politiker wurde ins Krankenhaus Schwarzach eingeliefert und dort unter großen Medienrummel über eine Woche lang behandelt.

Man habe ein Pressebüro eingerichtet, die medizinischen Bulletins vorab mit der Staatskanzlei in Erfurt abgesprochen und die Situation auch ohne Trainings "sehr gut bewältigt", sagte Verwaltungsdirektor Karl Obermaier. Der für die Medienarbeit verantwortliche Personalchef Karl Söllhammer will den PR-Krisenplan des Krankenhauses nun trotzdem überarbeiten und gemeinsam mit einer Medientrainerin Interviewsituationen für den Ernstfall üben. "Wir alle hoffen, dass so ein tragischer Fall nicht mehr so schnell passieren wird", so Söllhammer. (APA)

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