Bill Gates ließ Moskitoschwarm bei TED-Konferenz frei

5. Februar 2009, 12:20
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Microsoft-Gründer wollte die TeilnehmerInnen auf die Gefahren von Malaria aufmerksam machen

Eine drastische Maßnahme, um auf die Gefahren durch Malaria und die Bedeutung ihrer Bekämpfung hinzuweisen, wählte Microsoft-Gründer Bill Gates auf der diesjährigen TED 2009-Konferenz. Mit den Worten "Malaria wird von Moskitos übertragen. Nicht nur arme Leute sollten erleben müssen, wie das ist," entließ Gates auf der Technology, Entertainment, Design (TED)-Konferenz im kalifornischen Long Beach einen Moskitoschwarm von der Bühne ins Publikum.

Mehr Engagement

Laut Berichten des Herold Sun und von CNet wollte Gates damit unter den ZuhörerInnen für mehr Verständnis und vor allem auch für ein größeres finanzielles Engagement der Reichen bei der Bekämpfung von Malaria werben.

Keine Malaria

Laut einer offiziellen Meldung der Bill and Melinda Gates Foundation, in der sich der Microsoft-Gründer und seine Frau für die Bekämpfung vieler Krankheiten, vor allem AIDS und Malaria in der Welt engagieren, seien die freigelassenen Moskitos nicht mit Malaria infiziert gewesen.(Gregor Kucera, derStandard.at, 5.2.2009)

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    Bill Gates bei der TED 2009: Anschauungsunterricht anhand echter Moskitos sollte die Wichtigkeit der Malaria-Bekämpfung verdeutlichen.

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