109 Journalisten im Jahr 2008 getötet

4. Februar 2009, 14:04
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Internationale Journalisten-Föderation: Irak, Mexiko und Indien für Reporter am gefährlichsten

Mindestens 109 Journalisten und Medienbeschäftigte sind im vergangenen Jahr während der Ausübung ihres Berufs getötet worden. Das gefährlichste Land für Reporter ist weiterhin der Irak, gefolgt von Mexiko und Indien, wie die Internationale Journalisten-Föderation (IFJ) am Mittwoch in Brüssel berichtete. IFJ-Generalsekretär Aidan White rief die Regierungen auf, ihre Bemühungen zum Schutz der Medienvertreter zu verstärken.

In vielen demokratischen Staaten gebe es eine "abgestumpfte Gleichgültigkeit" gegenüber den Gefahren, die Journalisten drohten, kritisierte White. Im Jänner 2009 seien bereits wieder zehn Medienmitarbeiter getötet worden. Die IFJ vertritt nach eigenen Angaben 600.000 Journalisten in 123 Ländern. (APA)

 

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