Qimonda schließt US-Werk Richmond

3. Februar 2009, 17:33
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München - Der insolvente Speicherchiphersteller Qimonda schließt sein US-Werk in Richmond. Die Umstellung der dortigen Produktion auf den neuesten technologischen Standard könne nicht finanziert werden, teilte der Konzern am Dienstag in München mit. Betroffen seien rund 1.500 Mitarbeiter. Die Kunden würden künftig verstärkt mit Chips aus dem Werk Dresden beliefert. Im europäischen Hauptwerk sei unterdessen die Herstellung erster funktionsfähiger DDR3-Speichermodule auf der 46nm-Technologie gelungen. Damit lasse sich die Effizienz in der Produktion um 200 Prozent steigern, hieß es. (APA/Reuters)

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