Ausbau an Burgenlands Bundesschulen

3. Februar 2009, 13:10
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HTBLA und HAK/HAS Eisenstadt mit 23,5 Mio. Euro als größtes Vorhaben - BG Eisenstadt Kurzwiese platzt aus allen Nähten

Eisenstadt - Das Schulausbauprogramm des Bundes sieht im Burgenland in den kommenden Jahren 63 Mio. Euro für Ausbau und Sanierung von Schulstandorten vor. Einschließlich weiterer 9,5 Mio. Euro, die man sich für den Ausbau der BAKIP (Bundesbildungsanstalt für Kindergartenpädagogik in Oberwart) erhoffe, ergebe sich eine Summe von über 72 Mio. Euro, erläuterten Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) und Landesschulratspräsident Gerhard Resch heute, Dienstag, vor Journalisten in Eisenstadt.

Containerklassen als Notlösung

Die größten Vorhaben betreffen das Bundesschulzentrum in Eisenstadt, in das 23,5 Mio. Euro investiert werden sollen, sowie das Gymnasium Kurzwiese und das Bundesschülerheim in Eisenstadt mit geplanten Investitionen von 14,3 Mio. Euro. Das BG/BRG/BORG Eisenstadt Kurzwiese zählt laut Direktor Werner Feymann zu den größten AHS Österreichs.

"Wir behelfen uns schon jetzt durch viele Jahre hindurch mit diversen Notlösungen", so Feymann. Derzeit stehen für 50 Klassen 30 Klassenräume zur Verfügung, dazu kommen sechs Containerklassen. Das Konferenzzimmer sei auf 80 Lehrkräfte ausgelegt, im Haus arbeiten derzeit 122. Ab 2010 soll mit den Arbeiten für 18 zusätzliche Klassenräume sowie zwei Turnhallen, Fachsäle für naturwissenschaftlichen, bildnerisch-kreativen Unterricht und Musik begonnen werden. Die Vorarbeiten für den Umbau seien bereits abgeschlossen. "Das Projekt ist im Laufen", so Feymann.

Flughalle soll errichtet werden

Das größte Projekt im Burgenland stellt der Umbau des Schulzentrums in Eisenstadt mit der HTBLA und der BHAK/BHAS (Handelsakademie und Handelsschule) dar, für den 23,5 Mio. Euro veranschlagt sind. Zusätzlich zur Sanierung soll die HTL aufgestockt und eine Flughalle errichtet werden. Bezüglich der HTL würden sich die Verhandlungen mit der Landeshauptstadt seit einigen Jahren hinziehen. Ein Vertrag sei ausgearbeitet, "wir warten auf eine Unterschrift der Stadtgemeinde", so Resch.

Aus dem Eisenstädter Rathaus hieß es dazu am Dienstag, Eisenstadt habe seinen Teil der "kooperativen Schulraumschaffung erfüllt und dem Bund ein Grundstück im Wert von 258.000 Euro zur verfügung gestellt. Nun liege "der Ball beim Bund". (APA)

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