Häupl begrüßt Regeln für Religionsunterricht

3. Februar 2009, 12:55
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Deutschkenntnisse werden vom Stadtschulrat bis Ende April überprüft - Hahn freut sich über universitäre Ausbildung

Wien - Der Wiener Bürgermeister Michael Häupl hat am Dienstag die von Unterrichtsministerin Claudia Schmied angekündigten Regeln für den islamischen Religionsunterricht begrüßt. Diese seien "im Interesse der Sicherung der demokratischen Grundwerte" verordnet worden, so Häupl. Der Wiener Bürgermeister hatte sich bereits vergangene Woche für "legislative Maßnahmen" in Sachen Islamlehrer ausgesprochen.

Mit Paket zufrieden

"Unsere Grundwerte wie Demokratie, Toleranz und Gleichberechtigung müssen für alle gelten. Wenn das nicht der Fall ist, muss man über gesetzliche Maßnahmen nachdenken", so Häupl damals im Gemeinderat. Mit dem raschen Maßnahmenpaket, dem auch die Islamische Glaubensgemeinschaft (IGGiÖ) zugestimmt habe, sei er nun zufrieden.

Auch Wissenschaftsminister Johannes Hahn begrüßt die Maßnahmen: "Die Voraussetzung eines Abschlusses auf einer Pädagogischen Hochschule oder Universität für die Aufnahme als Bundes- oder Pflichtschullehrer gewährleistet die gemeinsame Basis für eine qualitätsvolle Ausbildung", so der Minister in einer Aussendung. (APA/red)

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