Ford-Werk in Frankreich gerettet

3. Februar 2009, 11:35
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Bordeaux - In Frankreich übernimmt ein Finanzinvestor mit deutscher Unterstützung ein Werk des US-Autobauers Ford. Die Getriebefabrik Blanquefort im Südwesten des Landes werde an das Unternehmen HZ Holding France verkauft, teilte das Management in Bordeaux mit. Die 1.600 Arbeitsplätze blieben dadurch erhalten. HZ Holding France arbeite mit dem deutschen Zulieferer Johann Hay Automobiltechnik aus Rheinland-Pfalz zusammen. Über den Kaufpreis verlautete nichts.

Das Getriebewerk soll künftig nicht nur Autoteile, sondern auch Bestandteile von Windanlagen fertigen, sagte HZ-France-Chef Markus Ziegler. Ford hatte den Verkauf des seit 1972 zu dem US-Konzern gehörenden Werks wegen der Autokrise angekündigt. HZ Holding verpflichtete sich nun, bis zu 200 Mio. Euro bis zum Jahr 2013 in das Werk zu investieren. Bis 2011 wird die Fabrik weiter Automatikgetriebe an Ford liefern, um einen reibungslosen Übergang zu neuen Fertigungsbereichen zu gewährleisten.

HZ Holding France SAS ist in Frankreich schon bisher im Bereich der Fertigung von Metallkomponenten tätig. Das Unternehmen ist unter anderem an einer Stahlfabrik bei Metz beteiligt. (APA)

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