Notenbank nimmt Banken Aktien ab

3. Februar 2009, 09:41
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Die japanische Notenbank nimmt den Banken des Landes Aktien im Wert von umgerechnet fast neun Milliarden Euro ab

Die japanische Notenbank nimmt den Banken des Landes Aktien im Wert von umgerechnet fast neun Milliarden Euro ab, um sie in der Finanzkrise zu stabilisieren. Mit dem Aufkauf sollen die Bilanzen der Geldhäuser entlastet werden. Japans Banken halten hohe Unternehmensbeteiligungen, oft an ihren Kunden. Der Kursverfall an den Aktienmärkten hat die Geldhäuser damit in der Finanzkrise zusätzlich unter Druck gesetzt.

Die Entscheidung der Notenbank schwächte zunächst den Yen. Analysten begrüßten den Schritt. Doch Chefstratege Tomoko Fujii von der Bank of America äußerte sich auch besorgt, dass die Bank ihn überhaupt für nötig hält.

Die Aktienmärkte reagierten erleichtert auf die während der Mittagspause verkündete Entscheidung. Der Nikkei-Index notierte nach Wiederaufnahme des Handels mehr als zwei Prozent im Plus.(APA)

 

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