Juristische Niederlage für Polanski

3. Februar 2009, 09:26
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Befangenheitsantrag gegen Richter abgewiesen

Der Filmregisseur Roman Polanski hat in den USA eine juristische Niederlage erlitten: Eine Berufungsinstanz wies den Befangenheitsantrag gegen die Richter in dem Missbrauchsverfahren gegen Polanski ab. Mit der am Montag bekanntgegebenen Entscheidung kann das Verfahren wieder aufgenommen werden. Polanskis Anwalt Chad Hummel hält das Gericht in Los Angeles für befangen.

In dem Fall geht es um den mutmaßlichen sexuellen Missbrauch eines Mädchens im Jahr 1977. Polanski wird vorgeworfen, die 13-Jährige vergewaltigt zu haben. Er bekannte sich damals des Geschlechtsverkehrs mit einer Minderjährigen für schuldig. Noch vor Prozessbeginn floh er nach Europa und lebt seither in Frankreich. In den USA wurde ein Haftbefehl gegen ihn erlassen, der noch immer gültig ist. Aus Frankreich kann Polanski nicht ausgeliefert werden, weil er französischer Staatsbürger ist. (APA/AP)

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