J.P.Morgan-DAX-Zinsstar Anleihe

3. Februar 2009, 08:36
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Zwei Korridore entscheiden über den Ertrag - Von Walter Kozubek

Die Zinsstar Anleihe auf den DAX-Index zählt zu den klassischen Seitwärtsprodukten, mit denen dann überproportionale Renditen erwirtschaftet werden können, wenn sich der zu Grunde liegende Basiswert innerhalb einer vordefinierten Bandbreite bewegt. Darüber hinaus ist das drei Jahre laufende Anlageprodukt am Laufzeitende mit einer vollständigen Kapitalgarantie ausgestattet.

Der Schlusskurs des DAX-Index des 20.2.09 wird als Startwert für das erste Laufzeitjahr der Anleihe fixiert. Der innere Korridor umfasst einen Bereich von plus/minus 20 Prozent des Startwertes. Der äußere Korridor wird durch eine untere Barriere bei 70 Prozent und eine obere Barriere, die sich bei 130 Prozent des Startwertes befindet, begrenzt.

Wenn alle Index-Schlussstände während der ein Jahr andauernden ersten Beobachtungsperiode (20.2.09-19.2.10) innerhalb des inneren Korridors gebildet werden, dann gelangt ein Jahreskupon in Höhe von neun Prozent zur Auszahlung.

Verlässt der DAX hingegen den inneren Korridor, so wird unter der Voraussetzung, dass der äußere Korridor von plus/minus 30 Prozent niemals verlassen wurde, ein Jahreskupon in Höhe von drei Prozent ausbezahlt. Verlässt der DAX-Index auch den äußeren Korridor, dann entfällt die Zinszahlung für dieses Jahr.

Nach der ersten Beobachtungsperiode wird der dann aktuelle DAX-Stand als neuer Startwert für die neue, wieder ein Jahr andauernde, Beobachtungsperiode fixiert. Die Voraussetzungen für den Erhalt und die Höhe der in Aussicht stehenden Zinskupons bleiben gleich. Am Ende der Laufzeit wird die Zinsstar-Anleihe mit 100 Prozent des Nennwertes zurückbezahlt.

Die J.P.Morgan-DAX-Zinsstar Anleihe mit ISIN: DE000JPM9U47, Laufzeit bis 22.2.12, kann noch bis 20.2.09 in einer Stückelung von 1.000 Euro mit 100 Prozent plus zwei Prozent Ausgabeaufschlag gezeichnet werden.

ZertifikateReport-Fazit: Die J.P.Morgan-DAX-Zinsstar Anleihe eignet sich für Anleger mit der Marktmeinung, dass sich die Schwankungsbreite des DAX-Index in den nächsten Jahren deutlich reduzieren wird. Tagesaktuelle Schwankungen, die die Barrieren durchbrechen, beeinflussen das Veranlagungsergebnis nicht, da ausschließlich die Tagesschlussstände für die Schwellenereignisse von Bedeutung sind.

 

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