Hamas rechtfertigt Tötung von "Kollaborateuren"

2. Februar 2009, 21:02
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"Versuchten, den Widerstand zu schwächen"

Gaza - Die radikal-islamische Hamas hat die Tötung von Palästinensern gerechtfertigt, die während der israelischen Armeeoffensive mit Israel zusammengearbeitet haben sollen. "Kollaborateure wurden während der Kämpfe getötet, da sie versucht haben, den Widerstand zu schwächen", sagte ein Sprecher des Innenministeriums der Hamas am Montag auf einer Pressekonferenz.

Die Hamas-Führung habe Maßnahmen zum Schutz gegen die "eine Gefahr darstellenden Kollaborateure" ergriffen, fügte ein Regierungssprecher hinzu. Auch in Zukunft werde keine Gnade gezeigt und Todesurteile würden gegen mutmaßliche Verräter vollstreckt.

Menschenrechtsorganisationen hatten der Hamas vorgeworfen, nach Beginn der 22-tägigen Militäroffensive Israels im Gazastreifen am 27. Dezember Mitglieder der verfeindeten Palästinenser-Organisation Fatah und andere angebliche Kollaborateure angegriffen und auch getötet zu haben. (APA/AFP)

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