Episcopi in partibus infidelium - Bischöfe im Gebiet der Ungläubigen: Die ursprüngliche Bezeichnung von Weihbischöfen im frühen Mittelalter hat plötzlich wieder an Aktualität gewonnen. Über die, aus römischer Sicht, stets deutlich zu liberale Diözese Linz ist mit Gerhard Maria Wagner ein Auxiliarbischof gekommen, der der einst so wohltuend bunten Kirchengemeinde die letzten Farbtupfer nehmen wird. Überraschend kam diese Entscheidung nicht, vielmehr ist die Bestellung Wagners wohl das letzte Mosaikstück im konservativen Zukunftsbild des Papstes für die abtrünnige Diözese.
Zunächst hat man mit vatikanischem Nachdruck den in Rom unliebsamen Bischof Maximilan Aichern in den Ruhestand verabschiedet und mit Ludwig Schwarz als Nachfolger den konservativen Richtungswechsel eingeleitet. Jetzt kommt ein Gottesmann, der sich vor dem Zauberlehrling Harry Potter fürchtet und einer breiteren Öffentlichkeit bislang einzig und allein mit abstrusen Theorien zu Naturkatastrophen aufgefallen ist. Ereignisse wie etwa den Tsunami in Asien nur in die Nähe einer "göttlichen Strafe" zu rücken zeigt, welch verworrenes Gedankengut der designierte Weihbischof so in sich trägt. Aus Sicht der heutigen katholischen Theologie ist es fernab jeglicher Lehrmeinung unverantwortlich und völlig unangebracht, Naturereignisse und die Moralität des Menschen auf eine Ebene zu stellen. Besonders tragisch ist, dass Wagner seine zynischen und fundamentalistischen Bibelauslegungen nicht im Windischgarstener Pfarrstüberl unter Mitbrüdern im Geiste von sich gegeben, sondern wohlüberlegt via Pfarrblatt unter seine Schäfchen gebracht hat - und trotz massiver Kritik bis heute daran festhält.
Doch letztlich zeigt die (personelle) Entwicklung in der Diözese Linz auch klar, dass Rom aus pastoralen Fehlentscheidungen in Österreich nichts gelernt hat und allzu liberale Tendenzen mit der Konservativ-Keule zerbröselt.
Rückblende 26. April 1987: Kurt Krenn muss über einen "Menschenteppich" und unter Polizeischutz in den Stephansdom getragen werden. Unzählige protestieren gegen die Ernennung Krenns zum Weihbischof von Wien. Nur ein Jahr zuvor kürte Rom in Eigenregie Hans-Hermann Groër zum Bischof von Wien, zwei Jahre später zum Kardinal. Es war der Versuch, mit der päpstlichen Brechstange die Erzdiözese Wien nach der Ära König wieder auf Linie zu bringen. Ausgelöst hat die Entscheidung über das Kirchenvolk hinweg letztlich einen Flächenbrand in der gesamten österreichischen Kirche. Zündstoff waren damals vor allem die "Affäre Groër" und die späteren "Bubendummheiten" in St. Pölten.
Und doch wurden jetzt wieder Wünsche und Warnungen ignoriert. Für die Diözese Linz hätte es schlimmer wohl kaum kommen können. Der Unmut an der oberösterreichischen Kirchenbasis über die stete Zurückdrängung der Laien - etwa durch bischöfliche Entscheidungen wie ein Taufverbot für Laien - ist ohnedies groß, der Ruf nach Reformen in der Diözese Linz besonders laut. Mit der Ernennung Wagners wurde die Hoffnung darauf im Keim erstickt. Gewonnen haben letztlich die Vernaderer, jener kleine Kreis mit ausgezeichneten Kontakten nach Rom, der schon Bischof Aichern das Leben schwer gemacht hat und jetzt Wagner ins Amt verholfen hat. Verloren haben jene, die tagtäglich in den Pfarren aktiv sind und deren Engagement letztlich die Kirche am Leben hält.
Bezeichnend ist vor allem eine der ersten Reaktionen des künftigen Weihbischofs, als dieser mit der Wahl konfrontiert wurde: "Ich habe in den letzten Wochen immer gehofft, dass es jemand wird, der es besser kann als ich." Ja um Gottes Willen, warum wurde der Mann denn nicht erhört? (Markus Rohrhofer/DER STANDARD-Printausgabe, 3. Feber 2009)
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Von Staaten und ihren Geheimdiensten ist keine Hilfe beim Schutz persönlicher Daten zu erwarten - von Helmut Spudich
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An der Parteizentrale kommt man bei der Fehlersuche nicht vorbei
Die Gewissensklausel gehört entrümpelt - noch dazu, wo mittlerweile ein ehemaliger Zivi als Minister das Heer herumkommandiert
Wer die Gewissensfrage abschafft, schafft den Zivildienst ab
Auf Kuschelkurs mit Rudolf Leopold
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Kauf der CD könnte Nachahmer ermuntern, Datenschutz mit Füßen zu treten - Von Birgit Baumann
Die Kurdenvertreter wollen am Öffnungsprozess weiter teilnehmen, und sie geben sich trotz des Parteiverbots pragmatisch - Von Adelheid Wölfl
Drei Monate vor dem Urnengang schauen Öffentlichkeit und Medien den Tories erstmals genauer auf die Finger
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Hat sich die ÖVP schon einmal bei der SPÖ bedankt, dass sie einen schwarzen Initiativantrag abschmetterte? Jetzt wäre Zeit dafür - Von Harald Fidler
Toyota ist unangefochten der Welt größter Autobauer
Auch 4000 Ausbildner ändern innerhalb von Monaten oder auch Jahren nichts an Stammesloyalitäten, korrupten Regierungsbehörden und dem Geld der Taliban
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Das politischen Systems bietet der Bundesregierung gar nicht die Möglichkeit, große Strukturreformen umzusetzen - Von Günther Oswald
Das Angebot eine CD mit Daten von hunderten Steuersündern zu erwerben ist verlockend - doch Finanzminister Schäuble sollte penibel auf die Einhaltung der Gesetze achten
Die "Bevorzugung" der Frauen bei der Lebensmittelhilfe in Haiti ist der Versuch, die Überlebenspakete den Schwachen und Schwächsten zukommen zu lassen
Tiere haben seit 2004 ein bundeseinheitliches Gesetz, der Nachwuchs muss warten
Statt mit dem Säbel zu rasseln, sollte China die rund 1300 Angriffsraketen abbauen, die es auf Taiwan richtet
Mit iPod und iPhone hat der Apple-Chef bewiesen, das er ein besonderes Gespür für den Markt hat - Jetzt folgt das iPad
Der Kern der Taliban kann kein Interesse an einem Ausgleich mit der vom Ausland finanzierten und geschützten Regierung haben - Von Markus Bernath
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Die UN-Konvention sollte endlich in die Verfassung - und zwar zur Gänze - Von Peter Mayr
Die Entwicklung geht weg von einem Schutzsystem für Verfolgte hin zu einem Internierungs- und damit Abwehrsystem von unerwünschten Fremden
Das Problem scheint eher zu sein, dass die "Großen" zu sehr mit Bedarfserhebung und Organisation und zu wenig mit Hilfe beschäftigt waren
Bei einer Rekordverschuldung kann man nicht sehr wählerisch sein
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Nach Lafontaines Rücktritt könnten sich SPD und deutsche Linke wieder annähern
Die SPÖ hievte ihr Faustpfand früh auf den Küniglberg - Die ÖVP steht seither fester - Von Harald Fidler
Die äußere Erscheinung reiche als Grundlage einer amtlichen Namensänderung nicht aus, hieß es aus dem Innenministerium
Ob das gepriesene Postgreißlertum große Zukunft hat, bleibt abzuwarten - Von Luise Ungerboeck
Österreich braucht bessere Gesundheitsvorsorge - und einen sichtbaren Minister
Eine Salzburger Festspielaffäre
Ein knappes Zehntel der Österreicher sieht rechts von der FPÖ immer noch Spielraum und hielte eine dort angesiedelte Partei auch für wählbar
Österreichs Herren ist mit dem Aufstieg in die Hauptrunde die Sensation gelungen - Von Fritz Neumann
Tatsache ist, dass der Abstand zwischen den Terrorangriffen auf Kabul nun immer kürzer wird
Österreich krebst bei der Gleichbehandlung bei Einkommen EU-weit auf dem vorletzten Platz herum
Dass Neid den österreichischen Volkscharakter prägt, hat schon der Biedermeierdichter Ferdinand Raimund gerügt
Eine einzige Kampagne von Herausgeber Hans Dichand gegen den Brüsseler Moloch würde genügen
Die Abwahl Juschtschenkos in der Ukraine symbolisiert auch Europas Versagen
Geht es um Krieg und Frieden, kann die SPD beides: einen Kanzler abservieren wie einst Helmut Schmidt oder ihre Parteibasis einen Militäreinsatz schlucken lassen
Keiner will mit Bucher dorthin, wo Friedrich Peter einst die FPÖ positioniert hatte - Von Conrad Seidl
Absurd die Kritik an Obamas Vorhaben: Sie sei keine geeignete Reform des Finanzsystems - Von András Szigetvari
"Wer hier studiert hat, soll auch hier arbeiten dürfen", will Außenminister Michael Spindelegger (ÖVP). Daran erstaunt vor allem, dass irgendjemand das Gegenteil sinnvoll finden könnte
Der jetzt geplante Fekter-Sprachkurs spricht eine deutliche Sprache: Wir wollen euch nicht
Der US-Präsident hat sich im ersten Amtsjahr gut geschlagen, abgerechnet wird erst 2012
Die Krise bei Österreichs Abfahrern öffnet Türen - von Benno Zelsacher
Für Haitis enorme Verletzbarkeit tragen auch jene Verantwortung, die jetzt helfen
Alijew wollte König anstelle des Königs im zentralasiatischen Reich Kasachstan werden
Wenn es um Kränkung und Stolz geht, ist man in Ankara sensibel
Besser geworden sind Zug- oder Busverbindungen in den vergangenen zwanzig Jahren trotz öffentlicher Beteuerungen selten - Von Luise Ungerboeck
Der Pay-Sender Sky bietet für die Erstrechte neun Millionen Euro, zwölf Spiele sollen der frei empfangbaren Konkurrenz überlassen werden - Das Spielchen ist typisch österreichisch
Seit Amtsantritt der schwarz-gelben Bundesregierung im November ist selbige nur am Streiten
Wer sich nichts vorzuwerfen hat und im Alltag nicht weiter auffällt, muss sich auch vor behördlichen Nachforschungen und dem Zugriff auf ihn betreffende Daten nicht fürchten
Wenn Faymann und Pröll bei der Budgetsanierung die Vermögen aussparen wollen, ist das kein Bonus
Die tausenden in Österreich lebenden Menschen mit Migrationshintergrund werden sich bedanken, dass ihnen kollektiv unterstellt wird, testosterongesteuerte Machos zu sein
Der neue Präsident Ivo Josipovic wird nicht die nationale Karte ziehen
Die magere Treibhausgasbilanz 2008 demonstriert Österreichs Vogel-Strauß-Politik
Den politischen Entscheidungsträgern fehlt es an Mut und Ehrlichkeit für klare Entscheidungen und Schnitte - Von Luise Ungerboeck
Politiker haben eine moralische Verpflichtung, dort zu helfen, wo es am dringendsten nötig ist - Von Günther Oswald
Das Personalproblem der Justiz erschüttert den Rechtsstaat in seinen Grundfesten
Man kann nicht behaupten, dass unsere Gesetze "Frauen vor brutalster Gewalt nicht schützen". Die Frage ist eher: Sind sie ausreichend geschützt?
Dass man da selbst zur Waffe greift, muss nicht verständlich sein, es ist aber nachvollziehbar
Die Finanzakteure, auf die es der US-Präsident abgesehen hat, haben die Krise nicht verursacht - Von Lukas Sustala
Neuen Schwung brächte eine neue, von glaubwürdigen Personen getragene Partei - Von Conrad Seidl
Die Menschen fühlen sich sicherer, an Orten, die sie sonst mit dem Gefühl der Unsicherheit verbinden
Bleibt zu hoffen, dass einmal die Zeit kommt, in der offene Fragen beantwortet werden
Trotz inzwischen gesunkener Rohstoffpreise erhalten die Betreiber alter Biogasanlagen neuerlich einen Zuschlag von drei Cent je Kilowattstunde
Nationalheld ist Hoffmann nie gewesen. Und kaum jemand wirft sich für ihn in die Bresche
Die derzeitige Diskussion um Flüchtlinge, Asylwerber und Erstaufnahmezentren bekommt neue Brisanz
In den USA gilt die Zustimmung der Republikaner zu einem neuen Vertrag längst nicht als gesichert
Angola ist Südafrika fern und nah zugleich. Wieso sollte Joseph S. Blatter, der Präsident des Fußball-Weltverbands, nun die Augen öffnen
Bisher wurden nur isländische Sparguthaben abgesichert, ausländische Anleger erhielten hingegen nichts
Ein Staatsbankrott würde dem Euro schaden, eine Rettungsaktion jedoch noch mehr
Wenn durch die Körperscanner die höchst unhöflichen Begrapschungen wegfallen - bitteschön, nur zu. Doch was bringen die Verschärfungen außer sinnlosen Datensammlungen?
Die Kärntner SPÖ erwacht aus ihrem Tiefschlaf - Interessenten für den Parteivorsitz mögen sich endlich melden
ÖVP und SPÖ beweisen eindrucksvoll, dass ihnen die demokratiepolitische Reife fehlt - Von Lisa Nimmervoll
Der Entwurf aus dem Justizministerium wurde Anfang Dezember ziemlich wortlos in die Begutachtung geschickt
Der wiederkehrende Energiestreit zwischen Moskau und Minsk bzw. Kiew zeigt, wie fragil das Liefernetz ist - Von Johanna Ruzicka
Das beschämende Hickhack zwischen Bund und Ländern werden die Überlebenden des Holocaust und ihre Nachkommen nicht so bald vergessen
Bei der AUA wird sich im Laufe des Jahres auch strukturell einiges ändern
Das Grundproblem des Westens mit Peking ist nach 30 Jahren gleich geblieben
Die Hilferufe aus dem zerfallenen Staat bleiben in Washington wie in Brüssel ungehört
In den vergangenen Wochen ist eines wieder ganz deutlich geworden: Am liebsten hätte die deutsche Politik mit dem Einsatz ihrer Soldaten in Afghanistan so wenig wie möglich zu tun.
Westeuropa darf Kroatien in seiner Krise nicht sich selbst überlassen - von Norbert Mappes-Niediek
Ausgerechnet jene Ministerin, die sich damals von "Rehlein-Augen unbeeindruckt" gab, greift nun zum Argument der Menschlichkeit
Wenn wieder einmal diskutiert wird, ob Österreich die ÖIAG noch braucht, ist das grundsätzlich gut - Von Luise Ungerboeck
Präsident Basescu hat das Regierungskabinett bekommen, das ihm gefällt. Damit ist es ihm gelungen, die Oppositionsparteien zu spalten.
Haiders Erben haben sich mit Haut und Haar an den Wiener Strache verkauft und sogar noch was draufgelegt
Die Nachkriegsordnung ermöglicht eine desaströse Politik, in der alle Beteiligten gefangen sind
Wenn sich kein ernsthafter Gegenkandidat zu Fischer findet, kommen wir dem Demokratiemodell Wahlmonarchie einen Schritt näher
Der Rücktritt Connie Hedegaards vom Vorsitz der Tagung wirft kein gutes Licht auf den Konferenzhergang und zeugt von fehlender politischer Standfestigkeit
Für ein besseres Bundesheer fehlt Geld - Das zu ändern ist die wahre Herausforderung für Minister Darabos
Als Wolfgang Schüssel im Jahr 2000 - und erst recht mit der gestärkten Mehrheit 2003 - antrat, das Land im konservativen Sinne zu reformieren, war die Pensionsreform ein Kernstück der Agenda
Auch unter akuter Terrorbedrohung heiligt der Zweck nicht die Mittel
Verhandeln heißt auch, flexibel zu sein
Banken und Regierungen tragen eine wesentliche Mitverantwortung - Von András Szigetvari
Eine Sozialdemokratin ist für die erste Schließung eines Frauenhauses in Österreich verantwortlich - von Thomas Neuhold
Der wirkliche Grund für die Aufregung in London und im Westen ist nicht die abscheuliche Todesstrafe selbst, sondern die fehlende Transparenz, mit der Chinas Richter über sie entscheiden
Hans Niessl wäre es mit dem Antrag auf Abschaffung des Proporzes wirklich ernst gewesen
Die heutigen Regimekritiker in der Ex-Sowjetunion hat der Westen aufgegeben
Respekt vor Würde und Rechten des Einzelnen, Rechtsstaatlichkeit: Erst wenn beides gewährleistet ist, kann es jenes "normale" Leben geben, das sich die Russen so wünschen
Die Anhängerschaft der einstigen Tudjman-Partei hat sich bei dieser Wahl zersplittert und ihrem Kandidaten ein Desaster bereitet
In ihrer Selbstherrlichkeit übersehen die Regierer, dass sie den Stadtbewohnern nicht mehr Kompetenzen geben, sondern sie ihnen gleichsam entziehen
Das BZÖ versteht sich als die Gralshüterin von Haiders Erbe
Im Bankensektor wurden zwar kleinere Adaptionen eingeleitet, der große Regulierungseifer ist aber verflogen - Von Günther Oswald
Adamovich hatte in einem Krone-Interview spekuliert, das Leben in Priklopils Gefangenschaft könnte für Natascha Kampusch "allemal besser gewesen sein als das, was sie davor erlebt hat"
Nach dem Klimadebakel kann nur der Druck der Zivilgesellschaft eine Wende bewirken
Seit fast drei Jahren befindet sich Elsner nun wegen Fluchtgefahr in Untersuchungshaf - Von Michael Simoner
Bisher kein Pro oder Kontra zu den Plänen, umfassenden behördlichen Zugriff auf Handytelefonierer, E-Mail-Schreiber und Co
Der Rekordmann hat an Reputation nichts zu verlieren. Geht was schief, wird wohl das Vehikel schuld sein
Der Moment ist gekommen, wo einer die gute Stimmung ruiniert - Von Birgit Baumann
Studentenproteste 2009: Von politischer Verwahrlosung und verlorener Verheißung
Ein schmerzhafter Schnitt für den Finanzminister und Wasser auf die Mühlen von Autofahrern und ihren Lobbyingklubs - Von Johanna Ruzicka
Was Maria Fekter hier mithilfe des ÖVP-Bürgermeisters von Eberau vorgeführt hat, ist im Grunde nichts anderes als eine einzige - 'tschuldigung schon - Verarschung
Die FPÖ ist klar positioniert - und das BZÖ hat seine Rolle verspielt
Dank der innenpolitischen Krise gibt es die Chance, dass sich zumindest in den Nachbarbeziehungen die Vernunft durchsetzt
Förderung der Zugewanderten ist wahrscheinlich noch wichtiger als die Vorabprüfung
Meine Frau und ich durften Hr. Dr. Wagner bei einer Wahlfahrt in Windischgarsten kennen lernen. Ein Mann der mit Gottes Überzeugung spricht - JA, nicht das was andere viellicht hören wollen.
Wenn ich mir den Artikel von Hr. Rohrhofer bzw. viele Kommentare diesbezüglich lese glaube ich, ich bin im Film.
Wir müssen doch auf das Zentrale im Leben zurückkommen - Was ist das Ziel des Lebens?
Die Vorbereitung auf das ewige Leben. Und es gibt eben auch Seelen welche das ewige Leben in der Hölle verbringen müssen. GOTT sei DANK gibt es Priester wie Hr. Dr. Wagner welche dies Dinge noch klar legen.
Im Anhang noch ein Link wo ihr über das WARUM: TSUNAMI, ...... nachlesen könnt. (Eine beindruckende Frau)
http://www.gisela-maria.com/
die Katholischen Ansichten, das diese Welt, nicht die Schöpfung ist, und das diese Welt eine gefallene Schöpfung ist. Und das man auf ein ewiges Leben in einer anderen Welt hinzuarbeiten hat, ist doch feindlich diesem Leben gegenüber.
Diese Welt darf sterben. Der Katholische Klerus sieht diese Welt als eine Seelenfabrik für Gott.
Das steht so in der Offenbarung nicht, denn die himmlische Stadt Gottes wird hier auf dieser Erde stattfinden.
Punkt und aus.
Das sind Wahnsinnige.
"Die Suche nach Wahrheit ist kein demokratischer Prozess. Wahre Vernunft hängt nicht von einer möglichst breiten Zustimmung ab, sondern nur von der Transparenz der menschlichen Vernunft zur göttlichen Vernunft", betonte der Papst.
Dass aus Sicht der katholischen Kirche "Harry Potter" nicht zu empfehlen ist (um es mal vorsichtig auszudrücken), ist doch nur verständlich, immerhin gibt es in diesem Buch keinen Gott, keinen Teufel, es gibt halt, wie in der Fantasyliteratur üblich, das Böse und das Gute (wobei es beim Guten immer eine gewisse Ambivalenz gibt), mit Religion hat das nichts zu tun und es ist mit Religion auch nicht vereinbar. Das ist aber völlig egal, denn es ist Unterhaltung, es ist Fiktion, es ist ein Roman. Ebenso wie der Bischof könnte sich ein Physiker hinstellen und sagen: Das, was in "Harry Potter" beschrieben ist, widerspricht allen Naturgesetzen, ist physikalisch nicht haltbar. Wer was über Physik lernen will, soll nicht "Harry Potter" lesen.
au contraire,
harry potter ist eigentlich eine geschichte der klassische kloster-internat-erziehung, bis auf dass es halt nicht katholisch ist (und es auf hogwarts sicher mehr spass und freude gibt als im klosterinternat, und dass - um himmels willen - auch maedchen anwesend sind).
es gibt das boese, das es auszurotten gilt, und es gibt ein uebermaechtiges ministerium, das halt bei den katholen ein kleiner staat ist....
müssten alle Märchen verboten werden,
vermutlich auch 90% aller Opern, die haben mit Religion auch nichts zu tun und sind mit ihr nicht vereinbar.
Warum nicht die Bereiche der Wissenschaft verbieten, die religionsinkompatibel sind? Warum nehmen wir uns denn kein Vorbild an den Taliban?
aber geh.. meine lieben..irgendwie verstehe ich die aufregung nicht ganz..der herr bischof glaubt halt sachen, die in seiner welt ganz normal sind..er leidet an religiöser inkontinGenz (sic)..da hat jedes geschehen einen urheber..den krampus, den tintifax, den lieben gott..und wenn das im pfarrblatt steht, dass er sogar bloß ausgedachte hexenmeister für seine natürlichen feinde hält.. macht euch das wirklich nervös?? der fight zwischen den liberalen schlapfenträgern und der malleus-maleficarum-Fraktion um die deutungsmacht in der welt ist in europa derweil in etwa so bedeutend, wie die differenzen im linzer hendelzüchterverein..
Neue Werte in der Kirche wie Liberalismus werdenin OÖ wieder zurück treten und mit ihnen auch viele Menschen aus der Kirche. Gerade in diesen Zeiten wäre es für manche Menschen sehr hilfreich, eine Gemeinschaft zum Anlehnen zu haben, doch werden das viele bei konservativer und weltfremder Führung nicht annehmen.
Nur um zu wissen was die Kirche mit konservativ auch anrichten kann - Thalidomid erlebt derzeit eine Renaissance bei der Therape des Multiplen Myeloms und Lepra, es wird aber nur unter Sicherung der Antikonzeption verschrieben, da die Kirche Verhütung aber verbietet, darf es derzeit in Südamerika an Frauen nicht eingesetzt werden.
Sie wollen taufen? Sind die noch zu retten? Das bedeutet Offenheit?
Denen kann man ja nicht einmal empfehlen, sich aus der Kirche zu verabschieden. Die sind ja geistig nicht in der Lage, ein eigenständiges, durch Vernunft geleitetes Leben zu führen.
Also ist es schon gut, wenn sie sich durch einen Bischof führen lassen, der Ihnen jegliche Entscheidung abnimmt.
Jeder der wirklich eine liberale geschwisterliche Kirche braucht der soll sich um die Aufstellung von Paralellstrukturen bemühen.
Es bestehen doch schon Netzwerke. Die Sache ist beschwerlich, ja. Doch Lohnendes ist immer beschwerlich.
Da könnten auch die vor ein paar Jahren geweihten Bischöfinnen zum Zug kommen!
Tut's euch nicht grimmen, ob solcher Personalentscheidungen der kath. Kirche....
Der Verein ist sowieso bald nur noch die Vertretung einer verschwindend kleinen Minderheit.
Es werden andere kommen, die euch sagen werden, was zu glauben ist und was nicht. Kauft euch schon mal einen neuen, transportablen Teppich.
Das wird den Abstieg dieses bronzezeitlichen Aberglaubens in die Bedeutungslosigkeit zweifelsohne beschleunigen. Die Bestellung irgendsoeines schlüpfrigen kumbaya-my-lord-Liberalen hätte die Sache weiter rausgezögert.
Die Religion kämpft seit dem Spätmittelalter einen Kampf gegen die Realität. Zeit für die letzte Schlacht.
Was noch mehr helfen würde: wenn der eine oder andere Ministrant aus Windischgarsten was Interessantes zu berichten hätte. Wie Christopher Hitchens sagt, das Motto der Katholischen Kirche in der Hinsicht ist ja nicht "No child left behind", sondern "No child's behind left".
ja zum beispiel wäre ich (der ich mit dem größten vergnügen verfolge, wie sich die mitteleuropäischen katholiken bis ganz hinauf zum papst aller römer, ehemals bloß genießer des fleisches christi, jetzt schon seit geraumer zeit selbst zerfleischen) höchst interessiert daran, wenn ruchbar würde, daß dieser kleriker, um den es da jetzt geht, zum beispiel diversen ministranten im bierzelt den originaltext zum lied "der pfarrer von gmunden hat's brunzen erfunden" nahegebracht heben würde. äh, haben würde.
Demnächst im Kino! Der finale Showdown zwischen dem weissen Lord aus dem Vatikan und dem Zauberlehrling. In letzter Sekunde gelingt es Harry mit dem Spruch "Papa ante portas" den Papst vor die Tore des Vatikan zu setzen und für immer im Tiber zu versenken. Hogwarts wird daraufhin in den Vatikan verlegt und Silvio Berlusconi wird Schulleiter.
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