Berliner Modell für ORF: Direktoren einsparen

2. Februar 2009, 17:22
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Deutschlands Rundfunk Berlin Brandenburg legt mit Mai seine Rundfunk- und Hörfunkdirektion zusammen

Das Modell könnte sparfreudige Medienpolitiker in Österreich interessieren: Deutschlands Rundfunk Berlin Brandenburg legt mit 1. Mai seine Rundfunk- und Hörfunkdirektion zusammen. Statt bisher 13 getrennte Radio- und Fernsehbereiche werde es künftig nur noch fünf gemeinsame geben, teilte die ARD am Montag mit und zählte die neue Verteilung auf: Information, Kultur, neue Zeiten, Service und Sport, Zentrale Aufgaben Programm.

Ohne Sparzwang

Mit Sparplänen habe die Maßnahme nichts zu tun, erklärte Intendantin Dagmar Reim: Vielmehr wolle man sich den "Herausforderungen der modernen Medienwelt" stellen.Möglichkeiten einer schlankeren ORF-Führung können sich Kritiker gut vorstellen. Wie berichtet werden Verschmelzungen von TV-Info, Radio und Online diskutiert. Das ORF-Gesetz schreibt mindestens vier und höchstens sechs Direktoren vor. (prie, DER STANDARD; Printausgabe, 3.2.2009)

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