Ex-Mann von getöteter Tschechin will Entschädigung

2. Februar 2009, 11:18
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Vorwürfe an Bundesheer: "Es war nicht der erste Unfall, den die Soldaten verursacht haben"

Prag/St. Pölten - Der Ex-Ehemann einer bei der Karambolage auf der A22 tödlich verunglückten Tschechin will sich nun jenen Opfern anschließen, die bereits Strafanzeige erstattet haben. Er wolle eine Bestrafung der Verantwortlichen erzielen und fordert eine Entschädigung. Seine Ex-Frau "hätte nicht sterben müssen, wenn das österreichische Bundesheer vorsichtiger gewesen wäre. Es war nicht der erste Unfall, den die Soldaten verursacht haben".

Tschechische Zeitungen berichteten am Montag, dass der Mann einen österreichischen Anwalt kontaktiert hat. Die gemeinsame sechsjährige Tochter trage "den Verlust der Mutter sehr tapfer". Die beiden Elternteile waren zwar geschieden, lebten mit dem Mädchen aber in einem gemeinsamen Haushalt. (APA)

 

 

 

 

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