Forschungsausgaben bleiben stabil

2. Februar 2009, 11:07
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Für das vergangene Jahr hatte BASF einen Forschungsbudget von 1,34 Milliarden Euro veranschlagt

Frankfurt - Der deutsche Chemieriese BASF will im laufenden Jahr seinen Forschungsaufwand stabil halten. "In der 144 Jahre währenden Geschichte des Unternehmens haben wir schon mehrere Krisen erlebt, aber niemals unsere Innovationskraft geschwächt", sagte Forschungsvorstand Andreas Kreimeyer der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montagausgabe). Für das vergangene Jahr hatte BASF einen Forschungsbudget von 1,34 Mrd. Euro veranschlagt.

Kurzfristig könne BASF bei Forschung und Entwicklung nur durch Kündigungen sparen, da 80 Prozent der Kosten Personalkosten seien, sagte Kreimeyer der Zeitung. Diese hochqualifizierten Beschäftigen wolle und müsse BASF aber unbedingt halten. BASF beschäftigt in Forschung und Entwicklung derzeit etwa 8.600 Mitarbeiter an 80 Standorten weltweit. Im Stammwerk Ludwigshafen sind es 5.200. Dort gilt bis Ende 2010 ein Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen. 2.300 Forschungsprojekte hat BASF derzeit, an denen der Konzern meist zusammen mit Partnerunternehmen arbeitet.

BASF hat sich vorgenommen, dass neue, höchstens fünf Jahre alte Produkte bis 2010 annähernd 4 Mrd. Euro zum Konzernumsatz beitragen. 2015 sollen es rund 5 Mrd. Euro sein. 2007 setzte der Konzern rund 58 Mrd. Euro um. (APA/Reuters)

 

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