"FLASH" in Konkurs

2. Februar 2009, 10:57
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Beim NÖ Kletteranlagen-Bauer ist ein Zwangsausgleich geplant

Wiener Neustadt - Über das Vermögen der Firma FLASH Sportanlagen- und Warenhandels GmbH aus Kottingbrunn (Bezirk Baden) ist am vergangenen Freitag am Landesgericht Wiener Neustadt das Konkursverfahren eröffnet worden, berichtete die Creditreform (ÖVC). Die Passiva dürften sich auf rund 1,38 Mio. Euro belaufen und stehen Aktiva von rund 254.000 Euro (Zerschlagungswerte) gegenüber.

Ein Zwangsausgleich sei geplant, das Unternehmen soll aber nicht fortgeführt werden. Vom Konkurs seien drei Mitarbeiter und rund 380 Gläubiger betroffen. Das Unternehmen besteht seit 2003 und befasst sich mit der Errichtung und Servicierung von Kletteranlagen. Geschäftsführer seien Karl Reicht und Hans-Jörg Finsterer.

Sanierungsversuch gescheitert

Nach eigenen Angaben entwickelte sich der Betrieb bis zum Jahr 2007 zufriedenstellend. Dann kam es jedoch zu einigen Gewährleistungsfällen, die zur Abberufung eines ehemaligen Geschäftsführers führten. Im Endeffekt hatten die laufenden Gewährleistungsfälle eine Verschlechterung der Auftragslage 2008 zur Folge. Hinzu kamen steigende Rohstoffkosten und Pönalen, da Baustellen nicht rechtzeitig fertiggestellt werden konnten. Sanierungsversuche scheiterten, so dass schließlich der Konkursantrag gestellt werden musste.

Zum Masseverwalter wurde Georg Rupprecht aus Wiener Neustadt bestellt. Forderungen können bis zum 7. April über Creditreform angemeldet werden.

In einer weiteren Aussendung berichtete Creditreform von einer Insolvenz im Raum St. Pölten: Über das Vermögen von Anton Knabb, Bauunternehmer aus Pottenbrunn, wurde am Montag am Landesgericht St. Pölten das Konkursverfahren eröffnet. Betroffen sind fünf Mitarbeiter und rund 20 Gläubiger. Passiva von rund 595.000 Euro stehen Aktiva von rund 273.000 Euro gegenüber. Das Unternehmen soll durch einen Zwangsausgleich entschuldet und fortgeführt werden. (APA)

 

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