Haft für Uni-Vertreter wegen Leichenhandels

2. Februar 2009, 11:03
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59-Jähriger verdiente gemeinsam mit Unternehmer eine Million Dollar am Verkauf von Körperteilen

Los Angeles - Wegen Leichenhandels muss ein ehemaliger ranghoher Mitarbeiter der Universität von Kalifornien in Los Angeles (UCLA) für vier Jahren und vier Monaten in Haft. Wie am Freitag aus Justizkreisen zu erfahren war, verurteilte ein Gericht in Los Angeles den 59-jährigen Henry Reid zudem zu einer Zahlung von 500.000 Dollar (390.137 Euro) an die Universität.

Handel mit Leichen

Reid verwaltete das Programm der Universität, mit dessen Hilfe Leichen für Forschungszwecke besorgt wurden. Er gestand, gemeinsam mit dem Besitzer eines Unternehmens, das Pharma-Firmen mit Leichen und Körperteilen für medizinische Forschungen versorgte, einen schwunghaften Handel organisiert zu haben.

Zwischen 1999 und 2004 sollen die beiden mehr als eine Million Dollar daran verdient und in die eigenen Taschen gesteckt haben. Mit seinem Schuldeingeständnis entging Reid einem Prozess. Sein Kompagnon plädierte auf nicht schuldig. Er muss sich zu einem späteren Zeitpunkt vor einem Geschworenen-Gericht verantworten. (APA/AFP)

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