Snowboarder in Oberösterreich vermisst

2. Februar 2009, 12:21
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Suche konnte nicht fortgesetzt werden - 24-Jähriger in Tirol tödlich verunglückt - Schwerer Rodelunfall in Niederösterreich

Linz - Die Suche nach jenem 31-jährigen Snowboarder aus Niederösterreich, der seit Samstagnachmittag am Krippenstein (Bezirk Gmunden) in Oberösterreich vermisst wird, konnte am Montag nicht fortgesetzt werden. Die Lawinengefahr und starker Wind würden eine Suche nicht erlauben, so Walter Hölczli vom Bezirkskommando Gmunden im Gespräch mit der APA. Er schätze die Chancen für den Niederösterreicher, nach knapp 48 Stunden, schlecht ein.

Seit Samstag sucht die Bergrettung den Niederösterreicher, der gemeinsam mit Freunden im freien Gelände unterwegs war. Als ihn seine Begleiter aus den Augen verloren und er auch beim vereinbarten Treffpunkt nicht erschienen ist, verständigten sie die Bergrettung und Alpinpolizei.

Deutscher verunglückt

Bei einer Schneeschuhwanderung im Stilluptal bei Mayrhofen im Tiroler Bezirk Schwaz verunglückte unterdessen am Samstag ein 24-jähriger Deutscher tödlich. Die Leiche des Urlaubers wurde am Sonntag zufällig von einem Jäger entdeckt. Fremdverschulden wurde von der Polizei ausgeschlossen. Der aus Sachsen stammende Deutsche war mit einer Gruppe im Zillertal auf Urlaub. Während seine Freunde Skifahren gingen, entschloss sich der 24-Jährige, alleine zu der Tour aufzubrechen. An einer eisigen Stelle dürfte er ausgerutscht und in die Schlucht gestürzt sein. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät.

Zu einem dramatischen Unfall kam es Sonntagnachmittag in Maria Anzbach im Bezirk St.Pölten. Ein 16-jähriges Mädchen wurde beim Rodeln von einem Holzstück im Bereich des Oberschenkels aufgespießt und schwer verletzt, berichtete "144 - Notruf NÖ". Das Mädchen wurde von einem Notarzt- und Rettungsteam erstversorgt und wurde anschließend mit dem ÖAMTC-Notarzthubschrauber Christophorus 2 in das Landesklinikum St. Pölten geflogen. (APA)

 

 

 

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