Bester Lang- und bester Kurzfilm von Österreichern

2. Februar 2009, 15:26
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Für "Universalove" erhält Thomas Woschitz den 30. Max Ophüls Preis - Der in Frankfurt lebende Marvin Kren gewinnt die Kategorie "Bester Kurzfilm"

Saarbrücken - Der österreichische Regisseur Thomas Woschitz hat für seinen Film "Universalove" den 30. Max Ophüls Preis gewonnen. In dem gut 80 Minuten langen Musikfilm, den Woschitz mit der Band "Naked Lunch" umgesetzt hat, erzähle er von der Liebe, die sich in jedem Moment an jedem Ort auf der Erde ereigne, wie die Jury am Samstag in Saarbrücken ihre Entscheidung begründete. Die renommierte Auszeichnung sollte am Abend überreicht werden.

Bester Kurzfilm

Insgesamt 15 Langfilme hatten in der vergangenen Woche um den mit 18.000 Euro dotierten Max Ophüls Preis konkurriert. Daneben wurden in zahlreichen anderen Kategorien Auszeichnungen vergeben. Erstmals gab es auch einen eigenen Wettbewerb für Dokumentarfilme. Den Preis für den besten Kurzfilm erhält ebenfalls ein Österreicher: Marvin Kren erzählt mit "Schautag" die Geschichte einer waghalsigen Mutprobe, die sich mit den schmerzlichen Erinnerungen eines alten Mannes und einer längst übefälligen Begegnung mit einem Vater zu einer schicksalhaften Verbindung verwebt.

Über den Preis

Max Ophüls gilt als einer der großen Regisseure des 20. Jahrhunderts und wurde etwa mit Filmen wie "Brief einer Unbekannten" nach Stefan Zweig (1948), "Der Reigen" nach Arthur Schnitzlers Skandalstück (1950) oder "Lola Montez" (1955) international bekannt. Das 1980 von der Stadt Saarbrücken begründete einwöchige Festival gilt unter Experten als eines der wichtigsten Foren für den deutschsprachigen Nachwuchsfilm. (APA/red)

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