Gewalt im Irak auf tiefstem Stand seit Kriegsbeginn

1. Februar 2009, 08:29
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138 Zivilisten getötet, nach 238 im Dezember und 466 im Jänner des Vorjahres

Bagdad - Die Zahl der im Irak getöteten US-Soldaten und einheimischen Zivilisten ist im Jänner auf den tiefsten Stand seit Beginn des Krieges im Jahr 2003 gefallen. Nach Angaben der irakischen Regierung vom Samstag wurden seit Jahresbeginn 138 Zivilisten getötet, nach 238 Opfern im Dezember. Im Jänner vergangenen Jahres waren noch 466 irakische Zivilisten ums Leben gekommen. Den auf der Internetseite www.icasualties.org veröffentlichen offiziellen US-Zahlen zufolge starben im Jänner zudem vier Angehörige des US-Militärs im Kampf.

Seit Beginn der Invasion im Jahr 2003 sind damit insgesamt 4236 Soldaten im Irak oder angrenzenden Gebieten ums Leben gekommen. Nach Angaben der Internetseite www.iraqbodycount.net wurden bis zum 21. Jänner mindestens 90.554 Zivilisten getötet.

Die Gewalt im Irak ist im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen. Am Samstag fanden im Irak die friedlichsten Wahlen seit dem Sturz Saddam Husseins statt. Ohne größere Zwischenfälle wählten die Menschen in 14 der 18 Provinzen neue Kommunalparlamente. (APA/Reuters)

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