Kameruner aus Spital entlassen

30. Jänner 2009, 15:09
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Weiterhin Ermittlungen im Drogenmilieu

Nach dem Mordversuch an einem 34-jährigen Asylwerber aus Kamerun, Dienstagabend im Linzer Stadtteil Neue Welt, ermittelt die Polizei nun im Drogenmilieu. Das Opfer sei bereits wieder aus dem Spital entlassen worden, berichtete der oberösterreichische Sicherheitsdirektor Alois Lißl. Die Aussagen des Asylwerbers seien "nicht wirklich förderlich", einen Täter zu finden. Einen Verdächtigen gibt es bisher nicht.

Der Mann war auf offener Straße niedergestochen worden. Der bzw. die Täter konnten flüchten. Der 34-Jährige schleppte sich noch in ein Haus und läutete bei Bekannten. Diese leisteten Erste Hilfe und alarmierten die Rettung. Der Afrikaner erlitt bei der Attacke schwere Stichverletzungen im Bereich der linken Niere und am Oberschenkel. Er wurde im Spital notoperiert, mittlerweile durfte er aber wieder nach Hause.

Bei seiner Einvernahme sagte der 34-Jährige aus, von einer deutsch sprechenden Person nach Suchtgift gefragt worden zu sein. Als er antwortete, er habe keines, habe ihn der Unbekannte mit einem Messer attackiert. Aufgrund seiner Personenbeschreibung sucht die Polizei nach einem etwa 30 Jahre alten Mann mit schwarzen Haaren. Zum Tatzeitpunkt dürfte er in Begleitung zweier weiterer Personen gewesen sein. Die Ermittlungen konzentrieren sich derzeit auf das Drogenmilieu, ein fremdenfeindlicher Hintergrund wird von den Ermittlern vorläufig ausgeschlossen. (APA)

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