Austria Email verdiente 2007/08 mehr

30. Jänner 2009, 14:50
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Produktionsvolumen ging zurück, Umsatz und Ergebnis aber gesteigert - Im Mai wird neues Werk hochgefahren

Graz - Austria Email, der führende österreichische Hersteller von Warmwasserbereitern, hat 2007/08 trotz geringerem Produktionsvolumen - 122.000 nach 126.000 Speichern aufgrund von Lagerabbau - sowohl den Umsatz als auch das Ergebnis steigern können. Wie anlässlich der Hauptversammlung am Freitag mitgeteilt wurde, habe man die Umsätze auf 64,4 (62,3) Mio. Euro steigern können, das Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) sei von 6,2 auf 6,4 Mio. Euro gesteigert worden. Es wurden eine EBITDA-Marge von 10,0 und eine EBIT-Marge von 7,6 Prozent erreicht.

Man habe seine starke Marktposition sehr gut halten und leicht verbessern können, heißt es resümierend. Der Umsatz im Inland konnte um rund einen Prozent gesteigert werden, größere Zuwächse gab es in Frankreich und Italien sowie in den CEE-Ländern. Im wichtigsten Exportmarkt Deutschland ging die Nachfrage zunächst zurück, erlebte im Solarbereich dann aber ein hohes Niveau.

Für das laufende Geschäftsjahr (1.10.-30.9.) erwartet Austria Email ein moderates Wachstum am Heimmarkt sowie am wichtigsten Exportmarkt Deutschland. Gleichzeitig rechnet das Unternehmen in den anderen Exportmärkten West- und Osteuropas mit einer Fortsetzung des positiven Trends, wenn auch in abgeschwächter Form.

Mit dem Anlaufen der Produktion in einem neuen Werk für Pufferspeicher und Großboiler im Mai werde sich die Marktposition entscheidend verbessern, heißt es. Die Investition in das neue Werk (8,1 Mio. Euro) sei in erster Linie unter dem Gesichtspunkt des verstärkten Einsatzes von erneuerbaren Energien, auch zum Zweck der Warmwasserbereitung, erfolgt. (APA)

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