Höhere Produktionswerte im Hoch- und Tiefbau

30. Jänner 2009, 13:52
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Wien - Die österreichischen Hoch- und Tiefbauunternehmen haben im Zeitraum von Jänner bis Oktober einen Bauproduktionswert von rund 13,3 Mrd. Euro erwirtschaftet. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht das einem Plus von 13 Prozent. Die Produktion nach Bausparten entwickelte sich sowohl im Hochbau (+3,4 Prozent) als auch im Tiefbau (+27,5 Prozent) positiv.

Die österreichischen Bauunternehmen (ohne Baunebengewerbe) wiesen Ende Oktober einen Auftragspolster von insgesamt 7,0 Mrd. Euro auf. Das entsprach einem Plus von 1,9 Prozent, geht aus Berechnungen der Statistik Austria hervor.

Der Produktionswert der Bautätigkeit für den öffentlichen Sektor lag im Jänner bis Oktober 2008 mit 5,1 Mrd. Euro um genau ein Fünftel (20,0 Prozent) über jenem des Vorjahresvergleichszeitraums. In der regionalen Betrachtung setzte sich - mit Ausnahme des Burgenlandes (-6,2 Prozent) und Kärntens (-3,8 Prozent) - der positive Trend in der Bautätigkeit fort.

Mit 53,4 Prozent bzw. 3,7 Mrd. Euro entfiel der größte Anteil des gesamten Auftragspolsters auf den Tiefbau. Der Auftragsbestand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 3,1 Prozent. Im Hochbau erhöhte sich der Auftragsbestand gegenüber dem Vorjahr um 0,8 Prozent auf 3,2 Mrd. Euro.

Während sich in Kärnten (+57,2 Prozent), im Burgenland (+36,0 Prozent), in Salzburg (+24,1 Prozent), in Oberösterreich (+7,2 Prozent), in Vorarlberg (+3,2 Prozent) und in Wien (+2,3 Prozent) der Auftragspolster erhöhte, wiesen die übrigen Bundesländer rückläufige Auftragsbestände auf (Niederösterreich 11,4 Prozent, Steiermark 12,2 Prozent und Tirol 22,2 Prozent). (APA)

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