Der Gasteinkäufer mit der Zechpreller-Nachred'

29. Jänner 2009, 19:07
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Balthasar Hauser: "Ich kann mir nicht erklären, wie das durchsickern konnte"

Wien/Kitzbühel - Hat Richard Lugner, wie einige Medien behaupten, während des Hahnenkammwochenendes beim Stanglwirt die Zeche geprellt? "Ich sage dazu nix", sagt der Baumeister zum STANDARD. Und setzt fort: "Einem Stammgast, der immer TV-Teams bringt, überhöhte Preise zu verrechnen ist ja wirklich allerunterste Schublade."

Doch ob der Opernballgast-Einkäufer sich in Kitzbühel tatsächlich mit den Worten "ich zahle nirgendwo" zum Freihaus-Gast erklärte und mehr als 4000 Euro für Suiten und Weißwurstparty-VIP-Tickets offen sind, sagt auch der Wirt, Balthasar Hauser, nicht. Auch nicht, ob Lugner nun wirklich Hausverbot beim ihm hat: "Ich äußere mich grundsätzlich nicht über Gäste", erklärt Hauser auf STANDARD-Anfrage. Und setzt fort: "Ich kann mir nicht erklären, wie das durchsickern konnte. Ich kann aber nicht sagen, dass die Geschichte falsch ist - aber ich beschuldige ihn jetzt hier nicht." (Thomas Rottenberg, DER STANDARD - Printausgabe, 30. Jänner 2009)

 

 

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