9-Jähriger an Meningitis gestorben

29. Jänner 2009, 17:03
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Mitschüler und Lehrer werden vorbeugend mit Antibiotika behandelt

Salzburg - Meningitisalarm hat am Donnerstag in der Stadt Salzburg gegeben. Ein neunjähriger Schüler der Volksschule Maxglan 2 war am Nachmittag im Landeskrankenhaus vermutlich an Gehirnhautentzündung gestorben. Der Bub wurde offenbar erst vergangene Nacht ins Spital gebracht.

Das Gesundheitsamt ließ alle Mitschüler und Lehrer, die noch erreicht werden konnten, mit einem Prophylaxe-Medikament versorgen, berichtete das Informationszentrum der Stadt Salzburg. Die betroffene Schule wird nicht gesperrt. Eine vorbeugende Behandlung mit Antibiotika wurde auch bei Kindern des Kindergartens und Horts an der Kendlerstraße durchgeführt, den der erkrankte Bub besucht hatte. Die Familie des Verstorbenen wurde im Krankenhaus prophylaktisch versorgt. Zudem werde eine umfassende Information aller Eltern von Mitschülern und Kontaktpersonen vorbereitet, hieß es. Eine Ansteckung erfolgt laut Ärzte nur durch engen Kontakt mit dem Erkrankten.

"Es handelte sich um einen besonders krassen Fall. Der Bub ist innerhalb weniger Stunden gestorben", sagte Info-Z-Chef Johannes Greifenender. Ob es sich bei der Erkrankung tatsächlich um eine Meningokokken-Infektion gehandelt hat, werden Laboruntersuchungen bis zum späten Nachmittag ergeben, erklärte Greifeneder. (APA)

 

 

 

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