Sexistische "Standards" der Werbung aufdecken

29. Jänner 2009, 14:40
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Wettbewerb "Reality Check" will Bewusstseinswandel beim Berufsnachwuchs einleiten

Sexistische Werbung macht rote Ohren und heisse Köpfe. Weil sie die einen an- und die anderen aufregt, weil sie diskutiert oder zerredet wird. Ist echte Auseinandersetzung möglich, wenn man es mit festgefahrenen Meinungen zu tun bekommt?

Terres des Femmes Schweiz meint nein und hat deshalb den "Reality Check" ins Leben gerufen, einen Wettbewerb für Lernende und Studierende und ein Gesprächsbeitrag, der den "Sexismus in der Werbung" an einem anderen Punkt anpackt: Dort, wo Werbung in Zukunft entsteht.

GestalterInnen, Kommunikationsfachleute von morgen und Gender-StudentInnen haben die Chance, der Werbebranche Ihr Können zu beweisen.

Ziele des Wettbewerbs

Der Wettbewerb für den Berufsnachwuchs soll zeigen, dass Werbung wertschätzend daher kommen kann, ohne ganz mit Reizen zu geizen. Die Idee soll auf provokative, kreative und ironische Art und Weise sexistische "Standards" der Werbung mittels Werbung aufdecken. Reality Check will Steine ins Rollen bringen, Gespräche anschieben, eine Plattform bieten und den Dialog zwischen allen, die mit Werbung zu tun haben, fördern: Um Sensibilität für sexistische Formen der Werbung und die Gleichwertigkeit der Geschlechter zu schaffen, um einen Bewusstseinswandel in der Werbung einzuleiten. (red)

 

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Reality Check - Wettbewerbs-Briefing auf der Website zum Download

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    foto: terres des femmes reality check logo
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