Bruners eigene Fehler

28. Jänner 2009, 18:13
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Uni-Rat-Mitglied Norbert Rozsenich reagiert auf den Kommentar der anderen von Elsa Hackl

Unbeteiligte Leser mögen den emotionellen Solidaritätsausbruch von Elsa Hackl sympathisch finden. Die Fakten liegen aber ganz anders: Die Rektorin hat die Universität für Bodenkultur durch Fehlentscheidungen und Unterlassungen, verstärkt durch ihre Manie, nichts delegieren zu wollen, zunehmend in ein gewaltiges Chaos gestürzt, sodass dem Senat eine Trennung schon im Herbst zwingend geboten erschien. Der Uni-Rat hat nicht voreilig reagiert, sondern die gut dokumentierten Klagen des Senats sorgfältig geprüft, festgestellt, dass sie stichhältig sind und sodann versucht, auf Ingela Bruner einzuwirken und mit sachlich notwendigen und menschlich vertretbaren Interventionen die ärgsten Katastrophen zu verhindern.

Werner Biffl und ich haben uns in vielen persönlichen Gesprächen stundenlang bemüht, die Rektorin zum Einlenken zu bewegen, mussten aber betrübt feststellen, dass Frau Bruner als Führungskraft nicht nur auf allen Ebenen versagt hat, sondern auch unübertrefflich beratungsresistent ist. Und das sehen alle anderen Uni-Rat-Mitglieder genauso (darunter drei Frauen). (Norbert Rozsenich/DER STANDARD Printausgabe, 27. Jänner 2009)

Norbert Rozsenich ist stellvertretender Vorsitzender des Universitätsrates der Universität für Bodenkultur.

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