Bawag-PSK-Chef will ab 2011 wieder im Osten investieren

28. Jänner 2009, 17:49
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Wien - Der Verkauf der kleinen Banktöchter in der Slowakei und Tschechien sei für ihn der schmerzhafteste Augenblick als Chef der Bawag PSK gewesen, sagte David Roberts am Dienstagabend bei einer vom STANDARD moderierten Veranstaltung des Finanzmarketing-Verbandes Österreich (FMVÖ). Wegen der Finanzkrise habe die Bawag seither auch auf alle geplanten internationalen Akquisitionen verzichtet und müsse sich in den kommenden zwei Jahren auf Österreich konzentrieren. Danach, also ab 2011, aber werde die Bawag wieder Investitionen im Osten ins Auge fassen.

"Der Markt dort wird sich konsolidieren, und dies wird neue Möglichkeiten eröffnen", sagte der Brite. Auch die Bawag leider unter der Krise, sei aber dank ihrer Konzentration auf Kundeneinlagen relativ gut aufgestellt und habe durch ihren eigenen Beinahe-Kollaps "Krisenmanagement gelernt". (DER STANDARD, Print-Ausgabe, 29.1.1.2009)

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